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GeniAL - Generationenmanagement im Arbeitsleben

Im Rahmen des Projekts prüfte die Deutsche Rentenversicherung, ob sie mit ihren vorhandenen Beratungskapazitäten vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei der Bewältigung des demographischen Wandels unterstützen kann. Im ersten Schritt wurde das Konzept in den Modellregionen Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt erprobt.

Angestellter berät telefonisch zum Generationenmanagement. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Vor dem Hintergrund alternder Belegschaften kommt der Antizipation der (regionalen) Alterungs- und Beschäftigungstrends große Bedeutung zu. Insbesondere erfordert dies praxisorientierte Lösungsvorschläge für kleinere und mittlere Unternehmen. Die gesetzliche Rentenversicherung mit ihrer flächendeckenden regionalen Präsenz und Beratungsstruktur ist für die Sensibilisierung und Beratung zum betrieblichen Altersmanagement wichtiger Partner der Initiative Neue Qualität der Arbeit.

Im Praxistest der Deutschen Rentenversicherung Bund, Berlin, wurden modellhaft Beratungsangebote zum Generationenmanagement in Auskunfts- und Beratungsstellen bzw. Reha-Servicestellen mit der Perspektive erprobt, das Vorhaben nach der Pilotphase bundesweit für alle Rentenversicherungsträger nutzbar zu machen. Modellregionen des Projekts GeniAL waren Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

Die einzelnen Projektziele im Überblick:

  • Implementierung eines ergänzenden Beratungsangebots der Auskunfts- und Beratungsstellen / Reha-Servicestellen mit thematischer Ausrichtung auf eine alternsgerechte Arbeitsgestaltung unter Berücksichtigung besonders belastender Tätigkeiten (Zielgruppenansatz).
  • Integration bereits vorliegender Schulungs- und Beratungsansätze und ihre Überprüfung auf Praxistauglichkeit für das zu erarbeitende Beratungsangebot (Transferleistung).
  • Praxistest und gegebenenfalls Erweiterung des Beratungsansatzes in bis zu fünf Beratungsstellen in den Regionen Berlin-Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
  • Gewinnung von mindestens fünf Anwenderbetrieben in der Region mit dem Ziel, die mögliche Interventionstiefe der Beratungsstellen auszuloten und Durchführung von zumindest niedrigschwelligen Einstiegsmaßnahmen alternsgerechten Arbeitens einschließlich betrieblicher Gesundheitsförderung als Resultat der Beratung (Sensibilisierungseffekt).
  • Dokumentation und Verbreitung der Projektergebnisse in einem Handbuch und Leitfäden, einem Internetauftritt und durch geeignet erscheinende Mainstreaming-Aktivitäten. Die Erfahrungen sollen in ein anwendungsorientiertes und einfach nachzuvollziehendes Handlungskonzept (Tools) einmünden, welches auch in anderen Regionen erprobt werden kann.

Initiierung eines moderierten Erfahrungsaustauschs der Beratungsstellen durch Aufbau eines funktionalen Kommunikationsnetzwerkes innerhalb der Deutschen Rentenversicherung (Auskunfts- und Beratungsstellen, Reha-Servicestellen) zur

  • Identifikation von typischen Implementationshürden und deren Überwindung,
  • Abschätzung des Ressourcenmanagements für die Beratungsumsetzung
  • Erhöhung der Gesamtberatungskompetenz,
  • Rückkopplung betrieblicher Beratungsbedarfe,
  • Vermittlung betriebswirtschaftlichen Nutzens.

Nach der einjährigen Erprobungsphase ging das Projekt in eine zweite Förderphase in der neun Rentenversicherungsträger mit insgesamt 21 Auskunfts- und Beratungsstellen beteiligt sind.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dr. Christina Stecker

Deutsche Rentenversicherung Bund - Forschungseinheit Demographie (FED)
Ruhrstr. 2
10709 Berlin
Telefon: 030 86589-536
Fax: 030 86589-440

Steckbrief

Themen:

  • Chancengleichheit & Diversity
  • Mittelstand

Projektlaufzeit

  • 04/2009 bis 03/2011