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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Gesunde Arbeit Sächsischer Handel (GASH)

Das Projekt widmet sich der Förderung von Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten in den Handelsunternehmen des Freistaates Sachsen. Das Projekt wird vom Kompetenzzentrum für Gesunde Arbeit GmbH zusammen mit der Obstland Dürrweitzschen AG durchgeführt und vom Handelsverband Sachsen e.V. sowie der Berufsgenossenschaft für Handel und Warenlogistik (BGHW) unterstützt.

Kassiererin am Arbeitsplatz im Supermarkt. © Colourbox

Das Projekt "Gesunde Arbeit Sächsischer Handel (GASH)" diente dem Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit und Gesundheit von Mitarbeitern aus der Branche Handel und Warendistribution. In der Projektlaufzeit wurden über 20 sächsische Handelsunternehmen begleitet. Zunächst wurde eine Vorbefragung in den Unternehmen durchgeführt, um den Ist-Zustand bezüglich der Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Beschäftigten zu erheben. In diesem Zusammenhang wurden auch die erforderlichen Daten zur Entwicklung des Screenings erhoben.

Anschließend wurden die Ergebnisse in Gesundheitszirkeln mit den verantwortlichen Akteuren aus den Unternehmen diskutiert und Handlungsfelder zur physischen und psychischen Gesundheit festgelegt so wie darauf basierend Maßnahmen definiert. Alle gesundheitsfördernden Maßnahmen wurden auf die Unternehmen angepasst und individuell umgesetzt. Abschließend gab es eine Nachbefragung, welche die Wirksamkeit der gesundheitsfördernden Maßnahmen sowie den Erhalt und die Förderung der Arbeitsfähigkeit belegen. Es lässt sich nach dem Projektende eine sehr positive Bilanz ziehen, denn es entstand ein "Screening zur Erfassung arbeitsbezogener Ressourcen und Belastungen bei interaktiven Tätigkeiten im Handel (SERBiTH)" und eine dazugehörende Handlungshilfe.

Das Screening richtet sich an Führungspersonen, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Interessenvertreter der Arbeitnehmer sowie an Gesundheitsbeauftragte in Unternehmen der Handelsbranche. Es kann als ein Teilaspekt der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz §5 im Unternehmen eingesetzt werden und hilft dabei, die psychischen Arbeitsanforderungen der Beschäftigten in der Arbeitstätigkeit mit Kundenkontakt einzuschätzen. Das Ergebnis der Befragung gibt Anhaltspunkte für Maßnahmen zur Stärkung der Mitarbeiterressourcen im Sinne der Gesundheitsförderung. Es handelt sich somit um ein orientierendes Verfahren, welches situationsbezogen und auch präventiv eingesetzt werden kann.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Katrin Mehnert


Prager Straße 3
01069 Dresden
E-Mail schreibenTelefon: +49 351 438 399 41
Fax: +49 351 438 399 42

Steckbrief

Themen:

  • Gesundheit

Projektlaufzeit

  • 03/2016 bis 05/2016