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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

KMU Kompetenznetzwerk

Das Netzwerk KMU-Kompetenz setzt auf einen branchenübergreifenden Erfahrungsaustausch und bietet seinen Mitgliedern pragmatische Lösungen zur Umsetzung einer auf betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) basierenden mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur.

Gabelstapler hebt Teppich in Kleintransporter. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Damit wird mittelständischen Unternehmen beispielhaft der Weg geebnet, durch eine gelebte Mitarbeiterorientierung und eine verbesserte Unternehmenskultur Potenziale zu heben, die die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit auch unter erschwerten Rahmenbedingungen gewährleisten. Der wirtschaftliche Wohlstand Deutschlands ruht wesentlich auf dem Mittelstand und seinen dort beschäftigten Arbeitnehmern. Motivierte, kreative, engagierte und nicht zuletzt gesunde Mitarbeiter sind die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU).

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) als Investition zur systematischen Veränderung betrieblicher Arbeitsbedingungen vermag einen Beitrag zur Etablierung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur zu leisten. Gerade in wirtschaftlichen Krisenzeiten und der damit verbundenen Verunsicherung von Beschäftigten kann Betriebliches Gesundheitsmanagement als besonders starke Form der Mitarbeiterorientierung einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Bewältigung von Auswirkungen auf Unternehmenskultur und Gesundheit der Beschäftigten leisten.

Das Projektvorhaben basierte auf einem Pool von über 40 mittelständischen Unternehmen, die im norddeutschen Netzwerk KMU-Kompetenz aktiv sind (siehe Abschlussberichte Förderprojekte Nr. 03-07 und 26-05) und ihr Erfahrungswissen zur Verfügung stellten. Dabei wurden zwei zentrale Ziele verfolgt. Zum einen ging es um die Erweiterung und Verbreitung des bestehenden Netzwerkes mit dem Ziel, dass es sich mittelfristig eigenständig und nachhaltig trägt. Zu diesem Zweck konnten in den beteiligten Bundesländern Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern neben der AOK Niedersachsen auch die Sozialpartnerorganisationen sowie weitere namhafte Promotoren aus dem Bereich von Handwerkskammern und Innungsorganisationen gewonnen werden.

Zum anderen ging es um die innovative, netzwerkbasierte Erarbeitung von Themenfeldern, die die beteiligten Betriebe unmittelbar berühren und die im Kontext aktueller wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Fragestellungen stehen. Dazu gehörten insbesondere die Entwicklung und Bereitstellung von KMU-spezifischen Instrumenten im Bereich von Arbeits- und Gesundheitsschutz, die Hilfestellung zur (gesundheitlichen) Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten und die Unternehmen zugleich auf den langfristig wirksamen Trend des demografischen Wandels und seine Auswirkungen auf die Arbeitswelt vorbereiten.

Der Erfolg des Projektes zeigte sich zum einen in den umfangreichen Aktivitäten zu relevanten Themenfeldern in den beteiligten Unternehmen und den zahlreichen Veranstaltungen zum Austausch der Betriebe untereinander. Zum anderen in der Tatsache, dass das KMU-Netzwerk auf annähernd 100 Unternehmen erweitert werden konnte und sich durch die entsprechenden Mitgliedsbeiträge eine nachhaltige Etablierung der Unterstützungsstrukturen realisieren ließ.

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Ansprechpartner/in

Dr. Michael Drupp

AOK-Institut für Gesundheitsconsulting
Hildesheimer Str. 273
30519 Hannover
E-Mail schreibenTelefon: 0511 8701-16100
Fax: 0511-8701-16109

Carsten Duvenhorst

AOK-Institut für Gesundheitsconsulting
Hildesheimer Str. 273
30519 Hannover
E-Mail schreibenTelefon: 0511 8701-16117
Fax: 0511 285 33 16117

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz
  • Mittelstand

Projektlaufzeit

  • 07/2009 bis 12/2011