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NOAH.in: Einführung eines nutzenorientierten Arbeitsschutzes mit System entsprechend dem NOAH-Konzept: Pilotartige Erprobung einer Unterstützung im Konvoi

Der Anstoß für das Projekt NOAH.in stammt von der SHK-Innung Freiburg-Müllheim-Hochschwarzwald zusammen mit einigen ihrer Mitgliedsbetriebe. Die SHK-Innung leitet auch das Projekt – ein Novum bei INQA. Vor dem Hintergrund der Verlängerung der Lebensarbeitszeit und des sich verschärfenden Fachkräftemangels gewinnt ein wirksamer Arbeitsschutz, der zum Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten beiträgt und die Arbeitsbedingungen alterssensibel gestaltet im SHK-Handwerk an praktischer Bedeutung. Ziel ist ein wirksamer Arbeitsschutz mit integrierter Gesundheitsförderung.

Mann beim Dachbau © Dr. Albert Ritter

Die beiden zentralen Fragestellungen des Projektes sind:


a) Wie sieht die Anwendung (Organisation) eines handwerkstauglichen, wirksamen Arbeitsschutzes mit integrierter Gesundheitsförderung in einem Handwerksbetrieb aus?
Hierfür wird ein erfolgversprechendes betriebliches Umsetzungskonzept erarbeitet und erprobt.


b) Wie sollte ein Beratungskonzept gestaltet sein, das die Handwerksbetriebe bei der Umsetzung eines wirksamen Arbeitsschutzes mit integrierter Gesundheitsförderung unterstützt? Hierfür entwickelt die SHK-Innung Freiburg-Müllheim-Hochschwarzwald mit ihren Partnern ein konvoiartiges Unterstützungskonzept und erprobt es mit ihren Mitgliedsbetrieben.


Das Projekt NOAH.in baut auf den Erkenntnissen und Erfahrungen aus dem Forschungsprojekt NOAH (Nutzenoptimierter und kostenreduzierter Arbeits- und Gesundheitsschutz in Handwerksbetrieben) auf und entwickelt es weiter. Wesentliche Bausteine des betrieblichen Umsetzungskonzeptes sind:

  • Sensibilisierung und Qualifizierung der Unternehmer,
  • Qualifizierung und Beauftragung eines AMS-Beauftragten (Kümmerers für die Organisation der betrieblichen Umsetzung),
  • Qualifizierung und Beauftragung von Auftragsverantwortlichen vor Ort,
  • Anwendung handwerkstauglicher Werkzeuge sowie
  • Einbeziehung der Beschäftigten.

Das konvoiartige Unterstützungskonzept umfasst im Wesentlichen

  • überbetriebliche Maßnahmen
    (wie gemeinsame Qualifizierungsmaßnahmen sowie Workshops beispielsweise zur Erarbeitung von Standard-Gefährdungsbeurteilungen),
  • eine bedarfsorientierte Unterstützung vor Ort sowie
  • die Bereitstellung und Einweisung in gewerkspezifische Werkzeuge und Arbeitshilfen für einen Arbeitsschutz mit System.

In der ersten Projektphase werden das betriebliche Umsetzungskonzept sowie das konvoiartige Unterstützungskonzept entwickelt und mit ca. 20 SHK-Betrieben erprobt. Diese sollen anschließend in eine zweite SHK-Innung transferiert und auch dort mit ca. 10 SHK-Betrieben angewendet werden.
Neben der SHK-Innung Freiburg-Müllheim-Hochschwarzwald und deren Mitgliedsbetrieben wirken im Projekt mit:

  • Forschungs- und Unterstützungspartner: Dr. Albert Ritter – FBT,
  • Unterstützungspartner: BG BAU, IKK classic, KH Freiburg und Handwerkskammer Freiburg,
  • Transferpartner: SHK-Innung Lörrach,
  • beratende Partner: Kompetenz- und TransferZentrum des Handwerks FitDeH und SHK-Fachmagazin SBZ (Medienpartner).

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Gernot Marquart

Innung Sanitär, Heizungs- und Klimatechnik Freiburg-Müllheim-Hochschwarzwald
Bismarckallee 8
79098 Freiburg
E-Mail schreibenTelefon: 0761 790 92 10

Dr. Albert Ritter

Forschung, Beratung, Training (FBT)
Geißbergring 75
67697 Otterberg
E-Mail schreibenTelefon: 06301 33 58 5

Steckbrief

Themen:

  • Gesundheit

Projektlaufzeit

  • 04/2017 bis 09/2019