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Optimale Personalarbeit in KMU in Zeiten des demografischen Wandels (oPera)

Mit "oPera" (Optimale Personalarbeit in KMU in Zeiten des demografischen Wandels) wurden in einem zweijährigen Verbund- und Transferprojekt Personalverantwortliche aus 24 kleinen und mittleren Unternehmen in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt für die Ausgestaltung und Umsetzung einer demografiegerechten Personalarbeit sensibilisiert und qualifiziert. Jetzt liegt der Abschlussbericht vor.

Ein Mechaniker überprüft eine Maschine. © uwimages / www.fotolia.com

Voraussetzungen und Ziel

Der demografische Wandel erschwert die Suche und Einstellung von qualifizierten Fach- und Nachwuchskräften. In den neuen Bundesländern wird diese Situation noch verstärkt durch die Abwanderung junger Menschen aufgrund des überschaubaren Arbeitsangebots und dem immer noch geringerem Lohneinkommen.

Das Projekt oPera analysiert die spezifischen Auswirkungen des demografischen Wandels für einzelne Unternehmen und zeigt Handlungsfelder und Lösungsmöglichkeiten auf, um den negativen Wirkungen des Fachkräftemangels (mangelnde Kapazitäten zur Auftragsannahme, Wettbewerbsnachteile bis zur Stilllegung von Betrieben) entgegenwirken zu können. Dabei nutzt oPera frei verfügbare Datenbanken und Softwaretools, um die demografische Entwicklung lokal und regional für die unmittelbare Umgebung der Unternehmen abbilden zu können.
In zahlreichen Schulungen und Workshops wurden die Unternehmensleitungen in die Lage versetzt, mit diesen Instrumenten eigenständig und nachhaltig über den Projektabschluss hinaus umgehen zu können.

Zentrale Ergebnisse

Die teilnehmenden Unternehmen generierten durch die Anwendung dieser Instrumente einen Wettbewerbsvorteil, der sich aus dem verbesserten Wissen über die demografische Datenlage und den im Projekt ermittelten und erarbeiteten Maßnahmen für relevante Handlungsfelder im Unternehmen ergab. Diese Handlungsfelder waren definiert als

  • Gesundheits- und Arbeitsschutz
  • Qualifizierung und Kompetenzentwicklung
  • Personalführung und -rekrutierung
  • Führung und Unternehmenskultur
  • Arbeitsgestaltung und -organisation.

In diesen Handlungsfeldern suchten die Unternehmen eine oder mehrere Aufgaben zur Bearbeitung aus. Grundlage war die spezifische Analyse der Unternehmenssituation (Ist) und die Suche nach Wegen für eine zukünftig angestrebte verbesserte Lage des Unternehmens (Soll).

Die Sollkonzeptionen wurden unter Begleitung qualifizierter Fachexperten in mehreren Schritten in allen 24 teilnehmenden KMU als betriebliche Praxisbeispiele umgesetzt. Dabei war die entwickelte oPera-online-Plattform hilfreich, in der alle Projektmaterialien, Zwischenergebnisse und Ergebnisberichte eingestellt sind. Sie diente auch dem Erfahrungsaustausch und der internen Kommunikation der Projektteilnehmer.

Die Öffentlichkeitsarbeit wurde durch Veranstaltungen zum Erfahrungsaustausch mit nicht am Projekt teilnehmenden Unternehmen, einer Fachtagung zum Projektabschluss, einer Buchveröffentlichung und einem Projektfilm gewährleistet.

oPera wurde im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und fachlich durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begleitet.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dr. Michael Steinhöfel

RKW Berlin-Brandenburg
Breite Straße 29
10178 Berlin
E-Mail schreibenTelefon: 030 20308 4322

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz
  • Demografie
  • Mittelstand

Projektlaufzeit

  • 09/2011 bis 08/2013