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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Gesund und qualifiziert älter werden in der Automobilindustrie - Partizipation und Inklusion von Anfang an (PINA)

Angesichts der demografischen Veränderungen stellt sich in immer mehr Unternehmen die Frage, wie zum Erhalt der Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten beigetragen werden kann. Ziel von PINA war es, am Beispiel der Automobilindustrie ergänzende Ansätze für ein vernetztes Alternsmanagement zu entwickeln.

Arbeiter am Fließband in der Automobilindustrie montieren Autos die noch noch keine Scheiben und Türen haben. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Mit den demografischen Veränderungen wird es wichtiger, dass die betriebliche Arbeits- und Personalpolitik den Verlauf des Erwerbslebens in den Blick nimmt und Handlungsfelder wie die Arbeitsgestaltung, Qualifizierung, Personalentwicklung, Laufbahngestaltung und Gesundheitsförderung entsprechend orientiert. Vielfach gibt es dafür gute Ansätze, doch sind die Maßnahmen und Abläufe im Sinne eines Alternsmanagements ausgerichtet und miteinander vernetzt?

In dem von September 2011 bis August 2015 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderten und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleiteten Projekt des Instituts für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt (IAD) und dem Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln wurde dieser Frage mit Partnern von Audi, Bosch, Daimler, Evobus, Ford, Opel, Porsche und VW nachgegangen. In die Beantwortung waren zudem externe Akteure der Prävention und Rehabilitation, wie Krankenkassen, Unfall- und Rentenversicherung, involviert.

In einer Anfangserhebung wurden der Stand des Alternsmanagement untersucht und Herausforderungen herausgearbeitet. Mit den teilnehmenden Unternehmen wurden dann fünf Schwerpunkte zur Weiterbearbeitung ausgewählt. Die daraus entstandenen Produkte und Ansätze umfassen unter anderem eine ausführliche Zusammenstellung möglicher Kennzahlen, einen Leitfaden zur Sensibilisierung und Aktivierung von Führungskräften, eine Orientierungshilfe zu Hintergründen einer alternsgerechten Arbeitsgestaltung, eine Checkliste zur systematischeren Planung von Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung sowie einen auf die Zusammenarbeit mit Sozialversicherungsträgern ausgerichteten Leitfaden "Gute Kooperation".

Alternsmanagement wird dabei nicht als zusätzliche Aufgabe verstanden, sondern als zunehmende Vernetzung vorhandener Aktivitäten. Was damit gemeint ist, beschreibt ein einleitendes Kapitel in der PINA-Broschüre "Bausteine für ein vernetztes Alternsmanagement", in der alle Projektergebnisse zusammenfassend dargestellt sind.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Prof. Dr.-Ing. Ralph Bruder

Institut für Arbeitswissenschaft

Technische Universität Darmstadt
Otto-Berndt-Straße 2
64287 Darmstadt
E-Mail schreibenTelefon: 06151 - 16 23100

Prof. Dr. Mathilde Niehaus

Lehrstuhl Arbeit und Berufliche Rehabilitation

Universität zu Köln - Humanwissenschaftliche Fakultät
Herbert-Lewin-Straße 2
50931 Köln
E-Mail schreibenTelefon: 0221 470 4954

Steckbrief

Themen:

  • Führung
  • Chancengleichheit & Diversity
  • Produktion
  • Demografie

Projektlaufzeit

  • 09/2011 bis 08/2015

Infomaterial

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