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„SmartGenoLab“ - Mit digitalen Unternehmen in genossenschaftlichen Strukturen Wirtschaftsdemokratie gestalten

„SmartGenoLab“ - ein umfassendes Modell zu einem genossenschaftlich orientierten, plattformbasierten Ökosystem, das agile Prozesse und Strukturen mit digitalen Werkzeugen kombiniert und eine innovative Beteiligungsplattform zur Handhabung des Zusammenwirkens aller Stakeholder generiert.

SmartgenoLab: Gestaltungsfelder mit verschiedenen Stakeholdern © SmartgenoLab: Gestaltungsfelder mit verschiedenen Stakeholdern, Grafische Gestaltung: Karla Kempgens/ ISF München

„SmartGenoLab“ gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" (Lern- und Experimentierräume) gefördert werden.

Infolge des digitalen Wandels und damit einhergehender neuer Organisationsformen kommt es auch in der Arbeitswelt zu neuartigen Arbeitsformen und Arbeitsverhältnissen. Diese entstehen durch eine zunehmende Verteilung von Aufgaben und Arbeit über Plattformen und Crowdsourcing-Ansätze, die u. U. zu einer Leistungserstellung ohne feste Arbeitsverträge oder Mitspracherecht der Mitarbeiter führen. Zugleich etablieren sich Anbietermonopole, die Produktpreise und -mengen diktieren und auf diese Weise den technologischen Fortschritt bremsen, indem im von ihnen beherrschten Markt keine neuen oder verbesserten Produkte entwickelt werden. Somit leidet auch die Produktqualität in monopolistisch geprägten Märkten.

Aus diesen Gründen bedarf es neuer Organisationsformen, die sich mit der Thematik „guter Arbeit“ befassen. Dies geschieht im Rahmen von „SmartGenoLab“ durch ein umfassendes Modell zu einem genossenschaftlich orientierten, plattformbasierten Ökosystem, das agile Prozesse und Strukturen mit digitalen Werkzeugen kombiniert und eine innovative Beteiligungsplattform zur Handhabung des Zusammenwirkens aller Stakeholder generiert. Auf diese Weise sollen in einem Experimentierraum Business-Lösungen vereinfacht entwickelt, Wirtschaftsdemokratie gestaltet und mit den Business Ökosystemen Alternativen zu großen (Plattform-) Monopolisten vorangebracht werden.

Im Detail sollen in dieser Art von Ökosystem Beschäftigte, Partner*innen und Kund*innen zu Miteigentümern und Mitgestaltern in neuen Partizipationsformen werden. Sie gestalten im Experimentierraum gemeinsam ein innovatives, virtuelles Genossenschaftsmodell 4.0, um mithilfe digitaler Instrumente und Strukturen neue Organisationsformen zu entwickeln. Um das zu erreichen, müssen die organisationalen Strukturen und internen Prozesse an das digitale Zeitalter angepasst werden. D. h.: Unterstützt durch die Konzeption digitaler Werkzeuge werden sie smart, agil und flexibel. Das Genossenschaftsmodell soll kapital- sowie arbeitsleistungsbasierte Anteile der einzelnen Stakeholder berücksichtigen und diese transparent in Echtzeit abbilden. So sollen Business-Lösungen vereinfacht entwickelt, Wirtschaftsdemokratie gestaltet und mit den Business Ökosystemen Alternativen zu großen (Plattform-) Monopolisten vorangebracht werden. Projektpartner sind das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München und SmartWe World AG, Karlsruhe.

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Ansprechpartner/in

Dr. Mark Hefke

Mitglied der Geschäftsleitung

CAS Software AG
CAS-Weg 1-5
76131 Karlsruhe
E-Mail schreibenTelefon: +49721 9638 271

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  • Führung