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Sprint-Doku - Sprachsteuerung in der Mensch-Maschine-Interaktion – intelligente Vernetzung für Altenpflegedokumentationssysteme

In der Pflege ist Dokumentationsarbeit wichtig, um die Qualität der Versorgung sicherzustellen. Gleichzeitig nimmt sie aber auch viel Zeit in Anspruch, die im Pflegealltag angesichts des akuten Fachkräftemangels ohnehin knapp bemessen ist. Wie Digitalisierung dazu beitragen kann, die Dokumentationsprozesse zu optimieren, ist Gegenstand eines Forschungsprojekts.

Pflegekraft mit Funkmikrofon (Headset) Spracherkennung am Arbeitsplatz © Jens-Martin Gorny

Das Projekt „Sprachsteuerung in der Mensch-Maschine-Interaktion – intelligente Vernetzung für  Altenpflegedokumentationssysteme“ (Sprint-Doku) gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" gefördert werden (Lern- und Experimentierräume).

In diesem Projekt wird  untersucht, wie intelligente Vernetzung in Kombination mit Sprachsteuerung die Dokumentation im Arbeitsalltag von Pflegekräften und Verwaltungspersonal verbessern kann. Projektpartner aus der Praxis sind die Diakonie Ruhr gGmbH, Bochum; Connext Communication GmbH, Paderborn und Nuance Communications Germany GmbH, München. Das technische Setting besteht aus einer selbstlernenden, auf neuronalen Netzen aufbauenden Spracherkennung in Kombination mit digitalisierter Dokumentation. In drei Lern- und Experimentierräumen soll anhand von Mikroschulungen, Lernlaboratorien und Erfahrungsberichten erprobt werden, wie dadurch Beschäftigte in der ambulanten und stationären Pflege sowie in der Verwaltung unterstützt werden können. Pflege- und Verwaltungsbeschäftigte sind gemeinsam mit Vertretern von ver.di auf allen Steuerungsebenen des Projekts eingebunden. Die Projektpartner untersuchen dabei die Effekte im gesamten Pflege-Workflow: Pflegeprozesse, Arbeitsorganisation und -gestaltung, Qualifikationsanforderungen sowie den Datenschutz für Pflegebedürftige und Beschäftigte.Der Projektträger ist die Hamburger Fern-Hochschule Studienzentrum Essen. Die wissenschaftliche Projektpartner (Management for Health, Bochum/Amsterdam; IMO – Institut zur Modernisierung von Wirtschafts- und Beschäftigungsstrukturen GmbH, Hilden) untersuchen, inwiefern digitale Sprachsteuerung den Dokumentationsprozess effizienter machen kann. Dadurch – so die Ausgangshypothese - kann die Situation der Beschäftigten verbessert und es können mehr Freiräume für die eigentliche pflegerische Versorgung geschaffen werden.

Die Forscher erhoffen sich valide Ergebnisse, die dabei helfen, die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten und zu erhöhen sowie die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Pflegewirtschaft zu stärken. Für die Nutzung der Ergebnisse auf betrieblicher Ebene sollen Schulungs- und Studienunterlangen, Checklisten und ein Transferkonzept entwickelt werden.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Heinrich Recken

Leiter des HFH-Studienzentrums Essen


Auf der Union 10
45141 Essen
E-Mail schreibenTelefon: 0201 31974593

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  • Führung

Projektlaufzeit

  • 11/2018 bis 11/2021