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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Transferplattform "Gesunde Arbeit, gesunde Menschen, zukunftsfähige Unternehmen" ( Transfer+ )

Ziel des INQA-Projektes ist es, zu den vorhandenen Transfernetzwerken von INQA zusätzliche Transferwege zu entwickeln, um arbeitsgestalterische Erkenntnisse, Handlungshilfen, Empfehlungen und andere Produkte, die im Rahmen der INQA entwickelt worden sind, stärker in den Betrieben zu verankern und in verschiedene Branchen zur Anwendung zu bringen. Die Umsetzung der Zielsetzung erfolgt mit Unterstützung durch die Sozialpartner in den drei Brancheninitiativen Glas- und Solarindustrie, Chemische Industrie und Kautschukindustrie.

Gruppenarbeit am Arbeitstisch © pixabay

Unternehmen und Beschäftigte stehen angesichts des starken Wettbewerbs in vielen Branchen, der demografischen Entwicklung und nicht zuletzt des digitalen Wandels der Arbeitswelt permanent vor neuen Herausforderungen. Für die Bewältigung dieser Herausforderungen und für eine hohe Innovations- und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen sind motivierte und engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine unabdingbare Voraussetzung. Deshalb ist deren Arbeitsfähigkeit nachhaltig zu erhalten und durch eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung weiter zu entwickeln.

In diesen Anpassungsprozessen benötigen Unternehmen Unterstützung. Hier bietet die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gute Ansätze. Daran anknüpfend verfolgt das Projekt Transfer+ das Ziel, in den drei ausgewählten Industriebranchen
- Chemische Industrie
- Glas- und Solarindustrie sowie
- Kautschukindustrie
die Verbreitung der INQA-Produkte sowie die Erarbeitung branchenspezifischer Handlungsempfehlungen voranzutreiben.
Im Rahmen der Brancheninitiativen der Sozialpartner werden dabei folgende spezifische (ausgewählte) Ziele verfolgt:

  • Im Rahmen der Sozialpartner-Initiative des Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. (BAVC) und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) „Gutes und gesundes Arbeiten in der Chemie-Branche“ soll eine Plattform entwickelt werden, auf der gute betriebliche Beispiele und Aktivitäten zur Sicherung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit erarbeitet und ausgetauscht werden.
  • Im Mittelpunkt der Sozialpartnererklärung des Bundesarbeitgeberverband Glas+Solar e.V. (BAGV Glas+Solar) und der IG BCE „Arbeitswelt Glas - zukunftsfähig gestalten“ stehen die Themen Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit, demografischer Wandel sowie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.
  • Der im Tarifvertrag zwischen dem Arbeitgeberverband der Kautschukindustrie e.V. (ADK) und IG BCE enthaltene Demografiepakt setzt auf Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Beschäftigten, insbesondere auf die Umsetzung von Entlastungsangeboten für Ältere, sowie auf das Thema Lebensarbeitszeit.

Die Vorgehensweise im Projekt Transfer+ ist beteiligungsorientiert. Die Einbindung der betrieblichen Sozialpartner sichert die Erprobung und Implementierung geeigneter Maßnahmen in den Unternehmen vor Ort. Die Einbindung der Spitzenverbände sichert die Umsetzung der Ziele der drei Brancheninitiativen sowie die Erstellung und Verbreitung von Handlungsempfehlungen.
Neben den bereits genannten Projektpartnern (IG BCE, BAVC, BAGV Glas+Solar, ADK) konnte auch die Hans-Böckler-Stiftung (HBS) als Projektpartner gewonnen werden.

Die Projekthomepage von Transfer+ (TransferPlus) befindet sich im Aufbau.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Annette Eschner

Projektleitung

Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH
Eisenbahnstraße 3
06132 Halle
E-Mail schreibenTelefon: 0345 21768-11

Steckbrief

Themen:

  • Gesundheit

Projektlaufzeit

  • 02/2018 bis 11/2020