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Rente mit 67 - Voraussetzungen für die Weiterarbeitsfähigkeit älterer Arbeitnehmerinnen

Das Projekt hatte das Ziel, die Arbeits- und Erwerbssituation sowie die Weiterarbeitsfähigkeit von älteren Arbeitnehmerinnen vor dem Hintergrund der Erhöhung der Regelaltersgrenze und der damit verbundenen Verlängerung der Lebensarbeitszeit näher zu beleuchten. Es hat sich gezeigt, dass die Mehrheit der Frauen denkt, die derzeitige Tätigkeit auch bis zum Erreichen der neuen Altersgrenze ausüben zu können.

Eine Frau arbeitet an einer Maschine. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Das Projekt hatte das Ziel, die Arbeits- und Erwerbssituation sowie die Weiterarbeitsfähigkeit von älteren Arbeitnehmerinnen vor dem Hintergrund der Erhöhung der Regelaltersgrenze und der damit verbundenen Verlängerung der Lebensarbeitszeit näher zu beleuchten. Es hat sich gezeigt, dass die Mehrheit der Frauen denkt, die derzeitige Tätigkeit auch bis zum Erreichen der neuen Altersgrenze ausüben zu können. Allerdings, mehr als 40 Prozent beurteilen die Voraussetzungen zur Weiterarbeit eher oder sehr negativ - die meisten von ihnen aus gesundheitlichen Gründen.

Nach der Verabschiedung des Altersgrenzenanpassungsgesetzes durch den Bundestag und Bundesrat im Frühjahr 2007 wird mittelfristig der Bezug einer ungekürzten Regelaltersrente erst ab Vollendung des 67. Lebensjahres möglich sein. Ab dem Jahr 2012 erfolgt eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters für alle nach 1946 geborenen Arbeitnehmer. Dies wird an Arbeitnehmer wie Arbeitgeber neue Herausforderungen stellen, denn nicht jeder Arbeitnehmer oder jede Arbeitnehmerin ist auf diese Weiterarbeit ausreichend vorbereitet bzw. arbeitet in alter(n)sgerechten Arbeitszusammenhängen.

Für Frauen ist es aufgrund ihrer strukturell schwächeren Arbeitsmarktposition möglicherweise besonders schwierig, bis zum 67. Lebensjahr erwerbstätig zu sein - insbesondere in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Gelingt die Weiterarbeit jedoch nicht, droht nicht nur individuell ein unzureichendes Alterseinkommen, sondern der Volkswirtschaft auch ein kostspieliger Verlust an Humankapital und Sozialversicherungsbeiträgen.

Das Projekt, das von der Forschungsgesellschaft für Gerontologie in Kooperation mit TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt wurde, zielte vor dem skizzierten Hintergrund auf die Beantwortung folgender Fragen:

  • Wie lässt sich die Gruppe der älteren Arbeitnehmerinnen charakterisieren und wie gestaltet sich ihre aktuelle Erwerbssituation?
  • Wie schätzt diese Gruppe ihre Chancen der Weiterarbeitsfähigkeit ein?
  • Welche spezifischen Problemgruppen lassen sich identifizieren?
  • Welchen beruflichen Anforderungen und Belastungen sind ältere Arbeitnehmerinnen ausgesetzt?
  • Welche Risikofaktorenkonstellationen lassen sich in Bezug auf die Weiterarbeitsfähigkeit identifizieren?
  • Was tun ältere Arbeitnehmerinnen bereits heute, um ihre Arbeitsfähigkeit zu erhalten bzw. auszubauen?
  • Wo sehen die beschäftigten Frauen weiteren Handlungsbedarf?

Auf der Basis der InfraScope-Stichprobe von TNS Infratest konnten 1800 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmerinnen der Geburtsjahrgänge 1947-1964 für die Teilnahme an der Untersuchung gewonnen werden. Diese stellen einen repräsentativen Querschnitt der Grundgesamtheit dieser Personen dar.

Den vollständigen Projektbericht und eine Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie in der rechten Spalte unter Downloads.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

G. Naegele

Abt. Demographischer Wandel

Institut für Gerontologie an der Universität Dortmund
Evinger Platz 13
44339 Dortmund
E-Mail schreibenTelefon: 0231 72 84 88-10
Fax: 0231 72 84 88-55

Steckbrief

Themen:

  • Chancengleichheit & Diversity

Projektlaufzeit

  • 01/2007 bis 10/2007