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WING - Wissensarbeit nachhaltig gestalten – Praxislaboratorien „Arbeit der Zukunft“

In der ersten Phase des Projektes wurde das Konzept der „betrieblichen Praxislaboratorien“ entwickelt und im Rahmen eines Pilotprojektes bei der Robert Bosch GmbH angewendet. Das Konzept der Praxislaboratorien wird nun im weiteren Projektverlauf weiterentwickelt.

Fotomontage aus Projekthomepage "WING - Wissensarbeit nachhaltig gestalten" © Ingo Cordes

Die Digitalisierung hat die deutsche Wirtschaft mit großer Dynamik erfasst. Es gibt kaum eine Branche, in der man sich nicht intensiv damit beschäftigt, wie die Digitalisierung bestehende Geschäfts- und Produktionsmodelle verändert, wie Produkte und Dienstleistungen innoviert werden müssen, und wie die Art und Weise, wie wir arbeiten, neu gedacht werden kann. Der Blick in die Praxis der Unternehmen zeigt, dass heute überall Projekte gestartet werden, die nach neuen Antworten suchen und insbesondere die Organisation von Wissensarbeit in Richtung einer digitalen Arbeitwelt entwickeln sollen. Die Nutzung der damit verbundenen Chancen und Potenziale ist jedoch kein Selbstläufer – gefragt sind innovative Konzepte, mit denen der Umbruch in der Arbeitswelt mitarbeiterorientiert gestaltet werden kann.

In diesem Sinne wurde in einer ersten Phase des Wing-Projektes das Konzept der „betrieblichen Praxislaboratorien“ entwickelt und im Rahmen eines Pilotprojektes bei der Robert Bosch GmbH angewendet. Es zielt auf eine nachhaltige und beteiligungsorientierte Gestaltung der Umbrüche in der Wissensarbeit. Das Konzept der Praxislaboratorien wird nun im weiteren Projektverlauf weiterentwickelt sowie in drei zusätzlichen Unternehmen angewendet und begleitet. Ziel ist es insgesamt, das Konzept der Laboratorien für andere Unternehmen, insbesondere KMU übertragbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So wurden bis zu 120 Erstberater für eine Prozessberatung auf der Grundlage des Laboratoriumskonzepts im Rahmen des Programmzweigs „unternehmensWERT: Mensch plus“ ausgebildet.

Die Ergebnisse werden von den Verbundpartnern ISF München, FAU Erlangen-Nürnberg und der IG Metall als anwendungsorientierte Analysen und Werkzeuge transferiert. Zentrale Meilensteine des Projekts waren bisher die Transferkonferenzen im Mai 2015 und im April 2016. Die Abschlusskonferenz wird am 18. Januar 2019 stattfinden. Zentrale Produkte werden drei Handlungsbroschüren mit zentralen Projektergebnissen, ein Leitfaden für die Durchführung von Laboratorien in Unternehmen, Schulungsinstrumente für Gewerkschaften und Betriebsräte sowie eine ausstrahlungskräftige Buchpublikation sein.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

PD Dr. Andreas Boes

Projektleitung

Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V./ISF München
Jakob-Klar-Str. 9
80796 München
E-Mail schreibenTelefon: 089-2729210

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Themen:

  • Wissen & Kompetenz

Projektlaufzeit

  • 05/2014 bis 09/2018