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WING - Wissensarbeit nachhaltig gestalten – Beteiligungsorientierte Konzepte für die Arbeitswelt von morgen

In der ersten Phase des Projektes wurde das Konzept der „betrieblichen Praxislaboratorien“ entwickelt und im Rahmen eines Pilotprojektes bei der Robert Bosch GmbH angewendet. Das Konzept der Praxislaboratorien wurde nun im weiteren Projektverlauf weiterentwickelt.

Deckblatt der Einladung zur Wing-Projekt-Konferenz am 18. Januar 2019 © ISF München

Die Digitalisierung hat die deutsche Wirtschaft mit großer Dynamik erfasst. Es gibt kaum eine Branche, in der man sich nicht intensiv damit beschäftigt, wie die Digitalisierung bestehende Geschäfts- und Produktionsmodelle verändert, wie Produkte und Dienstleistungen innoviert werden müssen, und wie die Art und Weise, wie wir arbeiten, neu gedacht werden kann. Der Blick in die Praxis der Unternehmen zeigt, dass heute überall Projekte gestartet werden, die nach neuen Antworten suchen und insbesondere die Organisation von Wissensarbeit in Richtung einer digitalen Arbeitwelt entwickeln sollen. Die Nutzung der damit verbundenen Chancen und Potenziale ist jedoch kein Selbstläufer – gefragt sind innovative Konzepte, mit denen der Umbruch in der Arbeitswelt mitarbeiterorientiert gestaltet werden kann.

In diesem Sinne wurde in einer ersten Phase des Wing-Projektes das Konzept der „betrieblichen Praxislaboratorien“ entwickelt und im Rahmen eines Pilotprojektes bei der Robert Bosch GmbH angewendet. Es zielt auf eine nachhaltige und beteiligungsorientierte Gestaltung der Umbrüche in der Wissensarbeit. Das Konzept der Praxislaboratorien wurde im weiteren Projektverlauf weiterentwickelt sowie in drei zusätzlichen Unternehmen angewendet und begleitet. Ziel war es insgesamt, das Konzept der Laboratorien für andere Unternehmen, insbesondere KMU übertragbar und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So wurden bis zu 120 Erstberater für eine Prozessberatung auf der Grundlage des Laboratoriumskonzepts im Rahmen des Programmzweigs „unternehmensWERT: Mensch plus“ ausgebildet.

Die Ergebnisse wurden von den Verbundpartnern ISF München, FAU Erlangen-Nürnberg und der IG Metall als anwendungsorientierte Analysen und Werkzeuge transferiert. Es entstanden die Arbeitshilfen: WISSENSARBEIT – GESTALTEN – LERNEN- ein Workshop zur Ermittlung betrieblicher Gestaltungsbedarfe bei wissensintensiven Tätigkeiten, SCRUM – BELASTUNGEN – ARBEITSSCHUTZ- Überblick über Belastungen und Gefährdungen bei der Nutzung agiler Managementsysteme und die Toolbox: Wissensarbeit mit den Beschäftigten gestalten. Auch zwei Handlungsbroschüren zum Thema: „Beteiligung und Mitbestimmung in der digitalen Arbeitswelt“ und „Die digitale Arbeitswelt von morgen braucht die Menschen“ sind das Ergebnis des Projektes.

Zentrale Meilensteine des Projekts waren die Transferkonferenzen im Mai 2015 und im April 2016 sowie die Abschlusskonferenz am 18. Januar 2019 in Berlin.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

PD Dr. Andreas Boes

Projektleitung

Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V./ISF München
Jakob-Klar-Str. 9
80796 München
E-Mail schreibenTelefon: 089-2729210

Steckbrief

Themen:

  • Wissen & Kompetenz

Projektlaufzeit

  • 05/2014 bis 09/2018