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#WomenDigit – Betriebliche Praxislaboratorien – Chancen der Digitalisierung für Frauen

Durchführung von betrieblichen Praxislaboratorien zur Entwicklung von innovativen Konzepten zur Verbesserung der Chancen von Frauen in der digitalen Arbeitswelt.

#womendigit #womendigit: Praxislaboratorien © Marta Ricci

„#WomenDigit“ gehört zu den 17 Projekten, die im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" (Lern- und Experimentierräume) gefördert werden.

Die digitale Transformation verändert Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend. Unternehmen stehen vor der Herausforderung sich neu zu erfinden. Sie stellen nicht nur ihre Geschäftsmodelle, Innovationsstrategien und Produktionsmodelle auf den Prüfstand, sondern treiben auch die Neugestaltung von Arbeit und Organisation voran. Damit werden die Weichen für Frauen in der digitalen Arbeitswelt neu gestellt: Wie kann es gelingen, die Perspektiven von Frauen in diesem Umbruchprozesses zu stärken und sie als Gestalterinnen der digitalen Arbeitswelt zu etablieren?
Ziel des Projektes ist es, in Vorreiterunternehmen Lern- und Experimentierräume aufzubauen, um innovative Lösungen zu entwickeln und zu erproben, die auf die Verbesserung der Chancen von Frauen in der Digitalisierung zielen und neue Risiken verhindern. Sie setzen an drei zentralen Gestaltungsfeldern der digitalen Transformation an, die mit einer besonderen Chancen-Risiken-Konstellation für Frauen verbunden sind: „Agile Arbeitsformen“, „Neue Führungsrollen und Führungskonzepte“ sowie „Neue Raum-Zeit-Konzepte“. Die damit angestoßenen Lernprozesse weisen über die bloße Förderung der Karrierechancen von Frauen hinaus: Mehr Chancengleichheit erweist sich als ein Lackmustest für eine menschengerechte Gestaltung der digitalen Arbeitswelt insgesamt.

Mit den DAX-30-Unternehmen Siemens AG und VW AG, dem mittelständischen IT-Dienstleistungsunternehmen Gothaer Systems GmbH sowie dem innovativen Start-up Ratepay GmbH vereint das Projekt Leuchtturmunternehmen. Diese Unternehmenspartner decken sowohl unterschiedliche Bereiche wie Industrie und Dienstleistung als auch verschiedene Unternehmensgrößen ab. Mit dem BDA, dem Bitkom und der IG Metall beteiligen sich zudem zwei wichtige Transferpartner an dem Projekt, die die sozialpartnerschaftliche Ausrichtung sichern.

Für die Ausgestaltung der Lern- und Experimentierräume kommt das von den Forschungspartnern ISF München und FAU entwickelte und erfolgreich erprobte Konzept der „Betrieblichen Praxislaboratorien“ zum Einsatz. Es setzt auf eine beteiligungsorientierte und sozialpartnerschaftliche Gestaltung der digitalen Arbeitswelt. Die hier erzielten Ergebnisse werden zielgruppenspezifisch und praxisorientiert zu Gestaltungsmodellen und Referenzlösungen für weitere Unternehmen, KMU, Gewerkschaften und Verbände aufbereitet und im Rahmen eines mehrdimensionalen Transferkonzepts der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

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Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dr. Kira Marrs

Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V.
Jakob-Klar-Str. 9
80796 München
E-Mail schreibenTelefon: +49892 729 210

Steckbrief

Themen:

  • Chancengleichheit & Diversity

Projektlaufzeit

  • 11/2018 bis 10/2021