Navigation und Service

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

Work Ability Index (WAI)-Netzwerk - Qualitätssicherung in der Anwendung des Work Ability-Konzepts

Das deutsche WAI-Netzwerk gehört zu den weltweit führenden Netzwerken, die sich für die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten einsetzen. Im Mittelpunkt stehen der "Work Ability Index" (WAI) und das "Work Ability Konzept" nach Ilmarinen. In der Projektphase 2011 bis 2015 vergrößerte sich das Netzwerk auf knapp 1.900 WAI-Anwender und –Interessierte. Außerdem wurden Produkte zur Qualitätssicherung entwickelt.

Ein Facharbeiter setzt ein Dichtungsgummi in eine PKW-Karosserie ein. © Fotoagentur FOX/Uwe Völkner

Projektziel

Das WAI-Netzwerk wird seit 2003 am Institut für Sicherheitstechnik betreut und weiterentwickelt. 2011 stand das Netzwerk vor der Aufgabe, die wachsende Zahl von Mitgliedern zu integrieren, neue Zielgruppen anzusprechen und Angebote zur Qualitätssicherung in der Anwendung des WA-Konzepts bereitzustellen. Außerdem sollte die Netzwerkarbeit möglichst über die Förderphase hinaus verstetigt werden.

Zentrale Ergebnisse

Das Netzwerk unterstützte Unternehmen und Berater bei der WAI-Anwendung in zahlreichen individuellen Beratungsgesprächen. Die existierende WAI-Referenzdatenbank wurde dabei genutzt, um Unternehmensergebnisse einzuordnen und zu interpretieren. Mit Vorträgen und Workshops für verschiedene Zielgruppen wurden rund 1.000 Veranstaltungsteilnehmer über das WA-Konzept informiert (z.B. Betriebsmediziner, Beauftragte aus Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz, Betriebsratsangehörige).

Zur Qualitätssicherung wurden Produkte entwickelt, die auch nach Ende der Laufzeit zur Verfügung stehen:
- WAI-Manual (als Ergänzung zum WAI-Leitfaden)
- Konzept WAI-Schulung (zweitägig)
- Darstellung der Einsatzformen des WAI (in Why WAI?, BAuA 2011)

Eine Mitgliederbefragung 2014 (n=269) zeigte, dass die Angebote des Netzwerks nicht alleine in der Orientierungsphase nützlich waren, sondern in verschiedenen Projektphasen und auf verschiedenen Kompetenzstufen als hilfreich erlebt wurden. Während die verschiedenen Produkte und die Netzwerk-Webseite auch nach Projektende verfügbar bleiben werden, gibt es derzeit keine wirtschaftliche Perspektive für eine Verstetigung der Netzwerkstruktur.

Neben diesen Tätigkeiten vernetzte sich das WAI-Netzwerk mit verschiedenen Arbeitskreisen und Institutionen der Initiative Neue Qualität der Arbeit. Auf der "WAI-Konferenz" in Berlin Ende 2014 wurden Erkenntnisse aus der WAI-Anwendung in verschiedenen Branchen zusammengetragen und ein Ausblick gegeben, wie das WA-Konzept in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden kann. Im März 2016 hat das Institut für Arbeitsfähigkeit (IAF) Mainz unter Leitung von Marianne Giesert wichtige Funktionen der Netzwerkarbeit übernommen.

Empfehlen und Drucken

Zusatzinformationen

Ansprechpartner/in

Dipl.-Psych. Melanie Ebener

Bergische Universität Wuppertal
Gaußstr. 20
42119 Wuppertal
E-Mail schreibenTelefon: 0202 439-3017
Fax: 0202 439-3828

Steckbrief

Themen:

  • Gesundheit
  • Organisationelle & individuelle Resilienz
  • Physische & psychische Gesundheit

Projektlaufzeit

  • 12/2011 bis 06/2015