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18.02.2016

Initiative Inklusion: 140 Millionen Euro zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben

Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Immer noch finden viele Menschen mit Behinderungen keine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt, viele Jugendliche mit Behinderungen haben Schwierigkeiten, einen betrieblichen Ausbildungsplatz zu finden. Das zu ändern und mehr schwerbehinderte Menschen in reguläre Arbeitsverhältnisse zu vermitteln, ist das Ziel der Initiative Inklusion.

Das von der Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern, der Bundesagentur für Arbeit, den Kammern, Integrationsämtern und Hauptfürsorgestellen entwickelte Maßnahmenpaket umfasst insgesamt zusätzlich 140 Millionen Euro für die Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

"Es gibt bereits viele Arbeitgeber in diesem Land, die nicht fragen: Was kann der Bewerber nicht? Sondern die fragen: Welche besonderen Fähigkeiten hat er? Was bringt er meinem Betrieb und für die Belegschaft? Ich möchte, dass selbstverständlich wird, dass Barrieren in den Köpfen fallen und dass wir überall zu einer Unternehmenskultur kommen, in der Vielfalt als Gewinn anerkannt wird. Dazu brauchen wir mehr Unternehmen, die Menschen mit Behinderungen eine Chance geben", betonte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bei einem gemeinsamen Dialogtreffen ihres Ministeriums und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mit rund 150 Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft und Politik, von Sozialversicherungsträgern und Leistungserbringern Mitte Januar in Berlin.

Angesichts der demografischen Entwicklung trägt eine verbesserte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben auch dazu bei, dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Fördermittel werden daher eingesetzt,

  • um unter anderem schwerbehinderte Schülerinnen und Schüler umfassend über ihre beruflichen Möglichkeiten zu informieren und zu beraten,
  • um mehr betriebliche Ausbildungsplätze für junge Menschen mit Behinderungen und mehr Arbeitsplätze für ältere Menschen mit Behinderungen zu schaffen,
  • um Inklusionskompetenz, also besseres Verständnis für Fragestellungen, die sich aus der Inklusion ergeben, bei den Kammern zu fördern.

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