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01.02.2019

Bericht Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2017 veröffentlicht

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Mit umgerechnet 22,5 Arbeitsunfällen pro 1000 Vollarbeiter wird bei den Arbeitsunfällen 2017 der niedrigste Stand seit Bestehen der Bundesrepublik erreicht. Diese und weitere Ergebnisse enthält der Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" (SuGA), den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) erstellt.

Nach Schätzungen der BAuA fielen 2017 etwa 669 Millionen Erwerbstage durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies führte zu einem Produktionsausfall anhand der Lohnkosten von 76 Milliarden Euro. Durch Verlust an Arbeitsproduktivität gingen der deutschen Volkswirtschaft damit rund 136 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung verloren.

Im Jahr 2017 war jeder Beschäftigte durchschnittlich 16,7 Tage arbeitsunfähig. Nach wie vor hat die Diagnosegruppe "Muskel-Skelett-Erkrankungen" mit knapp einem Viertel (22,5 %) den größten Anteil an den Ausfalltagen aufgrund von Krankschreibung. Die Diagnosegruppe "Psychische und Verhaltensstörungen" folgt mit 16 Prozent auf Rang zwei, während "Krankheiten des Atmungssystems" Ursache für etwa jeden siebten Ausfalltag (13,9 %) waren.

Die Zahl der Verrentungen aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit blieb insgesamt stabil. Mit 43 Prozent bleiben "Psychische und Verhaltensstörungen" mit großem Abstand häufigste Ursache für eine vorzeitige Verrentung.

Über die statistischen Ergebnisse hinaus wirft der SuGA 2017 auch einen Blick auf die Entwicklungen von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dabei präsentiert er unter anderem Ergebnisse aus der Arbeitszeitbefragung 2017 zur ständigen Erreichbarkeit und zur Erholung.

Eine Version im PDF-Format zum Herunterladen gibt es im Internetangebot der BAuA.

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