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13.06.2019

Familienfreundliche Maßnahmen zahlen sich für berufstätige Mütter und Betriebe aus

Quelle: IAB

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, setzen immer mehr Betriebe auf familien­freundliche Angebote. Ein aktueller Kurzbericht aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) widmet sich diesem Thema und belegt, dass sich familien­freundliche Maßnahmen sowohl für Mütter als auch für Betriebe auszahlen.

Der Anteil der Betriebe, die Maßnahmen zur Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten, ist seit 2002 deutlich gestiegen. Große Betriebe sind hier Vorreiter, aber die kleinen und mittleren Betriebe ziehen nach.

Das zahlt sich für Unternehmen und Beschäftigte gleichermaßen aus. Denn familienfreundliche Maßnahmen tragen dazu bei, dass Frauen schneller und häufiger nach der Geburt eines Kindes in ihren alten Betrieb zurückkehren. Deutlich wird vor allem, dass das Angebot familienfreundlicher Maßnahmen mit kürzeren familienbedingten Erwerbsunterbrechungen bei Müttern einhergeht. Durch die kürzeren Unterbrechungsdauern und die geringe Neigung, den Arbeitgeber zu wechseln, können Mütter besser an ihre bisherige Karriere anknüpfen und diese fortsetzen, ohne firmenspezifisches Arbeitsvermögen zu verlieren.

Die betriebliche Personalpolitik muss sich im Zusammenhang mit der Verein­barkeitsfrage auch neuen Herausforderungen stellen: Zum einen nehmen immer mehr Väter Elternzeit in Anspruch. Zum anderen steigen die individuellen Anforderungen der Beschäftigten an die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Angesichts zunehmender Engpässe auf dem Arbeitsmarkt sind die Unternehmen gut beraten, ihre Personalpolitik stärker auf diese Bedürfnisse auszurichten.

Der IAB-Kurzbericht ist im Rahmen des von der Deutschen Forschungs­gemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekts „FAMILY FRIENDLY Firms & Careers“ entstanden – einer Kooperation zwischen dem IAB und der Goethe-Universität Frankfurt.

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