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10.12.2019

Gesundheitsreport der BKK Betriebskrankenkassen veröffentlicht

Quelle: BKK Dachverband

Der Gesundheitsreport 2019 der BKK Betriebskrankenkassen zeichnet ein ambivalentes Bild psychischer Gesundheit. Haben sich die im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen stehenden Fehltage in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt, blieb die Zahl psychischer Erkrankungen im gleichen Zeitraum in der Bevölkerung unverändert. Ärzte und Therapeuten erkennen somit heute psychische Störungen nicht nur besser, auch die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas scheint allmählich aufzubrechen.

Das Thema psychische Gesundheit am Arbeitsplatz rückt zunehmend in den gesellschaftlichen Blickpunkt. Der Gesundheitsreport 2019 der BKK Betriebskrankenkassen trägt dieser Entwicklung Rechnung und widmet sich in diesem Jahr dem Schwerpunktthema „psychische Gesundheit und Arbeit“. Dabei thematisiert er neben einem allgemeinen Überblick über die gesundheitliche Lage der BKK Versicherten zusätzliche Sonderanalysen speziell in Hinblick auf die psychische Gesundheit von Beschäftigten. Zudem zeigen mehrere Gastautoren aus Wissenschaft, Politik und Praxis Handlungsbedarf und Lösungsansätze zum Schwerpunktthema auf.

Die Ergebnisse des Reports zeigen ein durchaus ambivalentes Bild zum Thema. Einerseits machen psychische Erkrankungen in Deutschland laut BKK Statistik mittlerweile fast jeden sechsten Fehltag aus – ein Anstieg von mehr als 120% im Vergleich zum Jahr 2008. Andererseits verweisen die Ergebnisse großer Bevölkerungsstudien darauf, dass psychische Erkrankungen in der Bevölkerung nicht zunehmen. Nicht nur unter Ärzten und Therapeuten auch gesamtgesellschaftlich ist somit eine Entwicklung zu verzeichnen, die von einer langsamen voranschreitenden Sensibilisierung gegenüber dem Thema gezeichnet ist.

Zudem zeigt der Gesundheitsreport der Betriebskrankenkassen, welche Relevanz einer betrieblichen Gesundheitsförderung zukommt. Hierzu gehören die Sensibilisierung der Führungskräfte und eine Stärkung der Gesundheitskompetenzen der Mitarbeitenden.

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