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13.03.2020

Bundesweit abgesagt: Girls’ Day – Boys’ Day 2020: Interesse wecken – Berufe ausprobieren

Quelle: Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.

Am 26. März findet wieder der bundesweite Aktionstag Girls’ Day und Boys’ Day statt. Durch Schnupperangebote in Unternehmen können Jugendliche spannende Berufe kennenlernen und Erfahrungen jenseits klassischer Männer- oder Frauenberufe sammeln. Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Veranstaltungen jetzt online einzutragen.

Im Fokus des Aktionstages stehen Arbeitsfelder, die bislang – ganz klassisch – dem jeweils anderen Geschlecht zugesprochen wurden. Mit dem Wandel der Gesellschaft ändern sich gesellschaftliche Rollenbilder und es wächst die Offenheit, sich neuen Berufen zuzuwenden. Denn wer sagt eigentlich, dass Jungen automatisch Kfz-Ingenieur oder Fluggerätemechaniker werden und Mädchen Erzieherin oder Grundschullehrerin? Mit dem Schnuppertag am 26. März haben Jungen einen Tag lang die Chance, sich mit Berufen aus den Bereichen Gesundheit, Soziales oder Erziehung vertraut zu machen, während Mädchen sich mal als Bauingenieurin, Feuerwehrfrau oder Bootsbauerin ausprobieren.

Interessierte Firmen können ihr Angebot auf www.girls-day.de und www.boys-day.de online eintragen.
Durch die Teilnahme am Aktionstag tragen Unternehmen deutschlandweit dazu bei, mit typischen Klischees von Frauen- und Männerberufen aufzuräumen. Gleichzeitig präsentieren sie sich als attraktive Arbeitgeber und sprechen potenzielle Nachwuchskräfte an. Ein Engagement, das auch der eigenen Fachkräftesicherung dient: So erhalten rund 38 Prozent der Unternehmen später Bewerbungen von ehemaligen Girls’ Day-Teilnehmerinnen.

Girls’ Day und Boys’ Day werden gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Aktionspartnerinnen und -partner sind unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesverband der Deutschen Industrie, die Bundesagentur für Arbeit und der Zentralverband des Deutschen Handwerks.

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