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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

04.04.2016

Die Initiative in der Presse

Mit ihren vier Themenschwerpunkten gibt die Initiative Neue Qualität der Arbeit wichtige Impulse für Debatten über Qualität und Entwicklung von Arbeit. Veröffentlichungen wie Studien, Best-Practice-Beispiele, Pressemitteilungen oder Statements unserer Themenbotschafter werden regelmäßig in den Medien aufgegriffen - direkt oder als Grundlage für weitere Recherchen. Lesen Sie hier das Presseecho für den Monat März 2016.

Ein Stapel Zeitungen. © Colourbox.de

In der "Welt" ging es am 19.03.2016 um "Talente der Zukunft". INQA-Themenbotschafter Thomas Sattelberger stellte in seinem Gastbeitrag zum Thema Fachkräftesicherung fest: "Wer heute Talente an sich binden möchte, der muss die Personalfunktion völlig neu definieren - und zwar als einen wichtigen, eigenständigen Pfeiler der Unternehmensstrategie, der von der obersten Etage nicht nur unterstützt, sondern aktiv geprägt wird." Der Personalexperte sieht einen Trend weg von starren Rahmenbedingungen hin zu einer produktiven Dynamik zwischen Angestellten und Unternehmen. Die Talente von morgen "möchten aktiv gestalten, Neues schaffen und sich dabei mit Unternehmenssinn und -werten identifizieren können." Wichtig sei es daher für Arbeitgeber, auch die Themen psychische Gesundheit und Chancengleichheit nicht aus den Augen zu verlieren, denn: "Wer möchte, dass andere für ihn arbeiten - der muss wohl oder übel zunächst an sich selbst arbeiten."

Pünktlich zum Equal Pay Day 2016 am 19.03.2016 gab INQA-Themenbotschafterin Dr. Jutta Rump im Online-Magazin "Personalreporter" praktische Tipps zur Überwindung von geschlechterspezifischen Stereotypen im Job. Denn auch heute noch sieht sie geschlechtsspezifische Kompetenzzuschreibungen als Hauptgrund für die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Mit einer offenen und aufgeklärten Unternehmenskultur, transparenten Karrierewegen und Karrierevorbildern für Frauen und Männer gleichermaßen werde jedoch der Weg hin zum "Fair Play am Arbeitsplatz" geebnet.

UnternehmensWert:Mensch und INQA-Audit

Die IHK-Publikation "Report Wirtschaftsmagazin der Region Rheinhessen" beschäftigte sich in diesem Monat mit dem Thema "Moderne Personalpolitik im Mittelstand" und berichtete in diesem Zusammenhang ausführlich über das Angebot von unternehmensWert:Mensch. Das Magazin "Wirtschafts Report" der IHK Siegen gratulierte der Hering Bau GmbH & Co. KG, die zuvor mit der INQA-Audit Einstiegsurkunde ausgezeichnet wurde.

Den "Ersteindruck nach 100 Tagen" wagte das regionale Wirtschaftsmagazin "Weser Ems Manager" und zog eine durchweg positive Bilanz zum deutschlandweiten Start von unternehmensWert:Mensch. Im Interview erläuterte die Bremer Erstberaterin Kerstin Purnhagen ihre Erfahrungen aus der Beratung. Ein interessanter Einblick: Der Förderschwerpunkt Wissen und Kompetenz erfährt in ihrer Region besonderen Zulauf. "Die Unternehmen haben Bedarfe insbesondere in der Erfassung des impliziten, individuellen Wissens vor dem Hintergrund der Entwicklungen von 'Industrie und Arbeiten 4.0'", so Purnhagen. Vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels in Hotellerie und Gastronomie stellte die Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung (AHGZ) die Maßnahmen und Ansätze von unternehmensWert:Mensch als gutes Beispiel vor. Denn, so das Fazit: "Kundenorientierung heißt auch Mitarbeiterorientierung".

Derweil berichtete das Schweriner Lokalfernsehen "Schwerin TV" über den erfolgreichen "Unternehmertag" des INQA-Projektes Lebensphasenorientierte Beschäftigungspolitik und Demografiemanagement (LoB in Aktion).

Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

"Kein Stress mit dem Stress" lautete die Überschrift aus der "Zeit" vom 10.03.2016, die sich mit dem Thema Fachkräftesicherung und physischen wie psychischen Belastungen in Pflegeberufen befasste. Die psyGA-Publikation "Kein Stress mit dem Stress" zeigt dabei auf, dass auch heute noch viele Unternehmen und Mitarbeitende Berührungsängste mit dem Thema Stress am Arbeitsplatz haben. Ulrike Rösler, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsgesundheit, stellt dazu in einem ausführlichen Interview fest: "Bei körperlichen Beeinträchtigungen begibt man sich noch eher in ärztliche Behandlung als bei Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit." Doch der Kulturwandel hin zu einem offenen Umgang mit psychischen Belastungen ist bereits im Gange: "Bei der Frage Nachwuchsgewinnung und Fluktuation beginnt es für den Arbeitgeber spürbar zu werden", so Rösler.

Unter der Überschrift "Intransparenz, Kontrollwut, Respektlosigkeit – Drei Motivationskiller" berichteten zahlreiche Medien, darunter die dpa, die Süddeutsche Zeitung und focus online, über die psyGA-Checkliste gegen ein schlechtes Betriebsklima.

Ebenfalls um das Thema psychische Gesundheit und betriebliches Gesundheitsmanagement geht es in der Handelsblatt-Beilage "Trendreport". INQA-Zahlen zufolge ist die Zahl der psychisch bedingten Krankheitstage in den letzten Jahren auf über 60 Millionen angestiegen. Ein Trend, dem mit Achtsamkeit und Vorsorge vorgebeugt werden kann. Das Online-Tool von psyGA wird dabei als hilfreiches Tool für Führungskräfte und Mitarbeitende vorgestellt.

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