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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

15.06.2016

Die Initiative in der Presse

Mit ihren vier Themenschwerpunkten gibt die Initiative Neue Qualität der Arbeit wichtige Impulse für Debatten über Qualität und Entwicklung von Arbeit. Veröffentlichungen wie Studien, Best-Practice-Beispiele, Pressemitteilungen oder Statements unserer Themenbotschafter werden regelmäßig in den Medien aufgegriffen - direkt oder als Grundlage für weitere Recherchen. Lesen Sie hier das Presseecho für den Monat Mai 2016.

Ein Stapel Zeitungen. © Colourbox.de

Für eine familienfreundlichere Arbeitswelt

Anfang Mai ist traditionell die Zeit der Wünsche für Väter und Mütter - immer öfter geht es hierbei um eine gesunde Balance aus Arbeit und Familienleben. Pünktlich zum Vatertag führte die FAZ mit der INQA-Themenbotschafterin für Chancengleichheit und Diversity, Dr. Jutta Rump, ein ausführliches Interview zum Thema familienfreundliche Arbeitswelt. Ihre Hauptbotschaft: "Viele Unternehmen haben die Dringlichkeit des Themas einfach noch nicht verstanden!" Tatsächlich würden sich Investitionen und betriebliche Verbesserungen in diesem Bereich schnell für beide Seiten auszahlen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei heutzutage für Frauen wie Männer gleichermaßen ein entscheidendes Kriterium guter Arbeitsqualität. Die Professorin für Personalmanagement sieht in der Digitalisierung der Arbeitswelt großes Potenzial für flexibles, familienfreundliches Arbeiten.

Erfolgsfaktoren für betriebliches Wissensmanagement

Praxistipps für erfolgreiches Wissensmanagement in Unternehmen gab Rudolf Kast am 17. Mai als Gastautor beim Personalreporter. Für den INQA-Botschafter im Handlungsfeld Wissen und Kompetenz bringt die Arbeit in altersgemischten Teams ein wechselseitiges Profitieren mit sich: Ältere, erfahrene Mitarbeiter verfügen über großes betriebsinternes Erfahrungswissen, während junge Beschäftigte mit neuen Ideen und frischer Motivation bestechen. Der Austausch untereinander müsse dabei auf einer positiven Unternehmenskultur mit offenen Kommunikationswegen basieren. Um für ein langfristiges Wissensmanagement die nötigen organisatorischen Strategien und Prozesse zu etablieren, empfiehlt Kast unabhängige Hilfsangebote wie den INQA-Selbstcheck Wissen & Kompetenz.

unternehmensWert:Mensch

Auch das Beratungsprogramm unternehmensWert:Mensch wurde deutschlandweit medial thematisiert. "meo", das Wirtschaftsmagazin der IHK Ruhr, berichtete darüber, wie eigentümergeführte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ihre spezifischen Stärken, wie kurze Kommunikationswege und höhere Flexibilität, im Vergleich zu großen Konzernen bewahren und systematisch erweitern können. So bietet unternehmensWert:Mensch KMU die Chance, gemeinsam mit Experten aus der Region individuelle Lösungen in Sachen Unternehmens- und Führungskultur zu entwickeln. Es sei ein Irrweg, Personalkonzepte großer Firmen in abgespeckter Form auf kleinere und mittlere Betriebe und ohne Einbeziehung der jeweiligen Identität und Bedürfnisse zu übertragen. Gerade KMU-Inhaber, die auf fachliche Fragen und ihre Produktlösungen fokussiert seien, müssten jetzt für Fragen der Mitarbeiterkultur sensibilisiert werden.

Mit den Mitarbeitern in die digitale Zukunft

Einen Erfolgsbericht aus der KMU-Praxis hat die "Ostfriesen Zeitung" Mitte Mai veröffentlicht. Im Zentrum steht die Kanzlei von Arno Heddens, Steuerberater aus Leer in Ostfriesland. Seit Anfang des Jahres nimmt er mit seiner Steuerkanzlei an unternehmensWert:Mensch teil. Die Schwerpunkte haben er und seine Mitarbeiter in den Bereichen Digitalisierung der Arbeitsprozesse und Mitarbeiterführung gelegt. Dem digitalen Büro und papierlosen Mandantenkontakt sind sie, dank neuer Software und App, bereits ein gutes Stück nähergekommen. Die erfolgreiche Umstellung, so Heddens, beruhe auf einer engen Einbindung der Belegschaft: "Es bringt ja nichts, wenn ich von oben etwas befehle. Wenn so etwas gelingen soll, müssen alle davon überzeugt sein."

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