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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

29.07.2016

Die Initiative in der Presse

Mit ihren vier Themenschwerpunkten gibt die Initiative Neue Qualität der Arbeit wichtige Impulse für Debatten über Qualität und Entwicklung von Arbeit. Veröffentlichungen wie Studien, Best-Practice-Beispiele, Pressemitteilungen oder Statements unserer Themenbotschafter werden regelmäßig in den Medien aufgegriffen - direkt oder als Grundlage für weitere Recherchen. Lesen Sie hier das Presseecho für den Monat Juni 2016.

Ein Stapel Zeitungen. © Colourbox.de

Deutscher Diversity Tag 2016 - mit Vielfalt zum Erfolg

Der Deutsche Diversity Tag ist ein Aktionstag der Charta der Vielfalt. Er schafft Aufmerksamkeit für das Thema Vielfalt und bietet den Rahmen für deutschlandweite Aktionen. In einem Gastbeitrag auf Edition F nimmt INQA-Themenbotschafterin Dr. Rump diesen Tag zum Anlass, um über die Vorteile von Diversität am Arbeitsplatz zu berichten. Denn: Vielfalt ist ein Grund zu feiern - und ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Arbeitswelt. Nicht nur sind vielfältige Teams produktiver und innovativer, die Beschäftigten sind zudem auch zufriedener. Die Expertin für Chancengleichheit und Diversity weist außerdem darauf hin, was Vielfalt für die moderne Führung bedeutet: "Die Basis für den Erfolg bietet eine Unternehmenskultur, die einen respektvollen Umgang voraussetzt, verschiedene Meinungen und Standpunkte erlaubt, Widerspruch zulässt und Ideen wertschätzt."

Gesunde Arbeit in kleinen und mittleren Betrieben

Auch zwei INQA-Projekte im Themenfeld Gesundheit wurden in den Medien thematisiert. So berichtet die "Lebensmittel Zeitung" von einer positiven Zwischenbilanz des Demografie- und Tarifprojektes "ZusammenWachsenArbeitGestalten" (Zuwag). Erprobungsunternehmen haben die entwickelten Instrumente zur gesundheitsfördernden Arbeitsplatzgestaltung erfolgreich umgesetzt. Dazu zählt zum Beispiel der Einsatz sogenannter Ergo-Scouts, die Kolleginnen und Kollegen Tipps für kleine Entlastungsübungen im Arbeitsalltag geben.

Niederrhein Manager und RHEIN-WUPPER MANAGER beschäftigen sich aktuell mit dem gesetzlich forcierten Thema Prävention am Arbeitsplatz. Das INQA-Projekt GeMit "Gesunder Mittelstand Deutschland" unterstützt besonders kleine und mittlere Unternehmen mit dem Prinzip der "überbetrieblichen Vernetzung" dabei, Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement gemeinsam und praxisnah aufzubauen. "Im Verbund profitieren die Betriebe von einer Vielzahl an Maßnahmen, die sie alleine nicht umsetzen könnten", so Projektleiterin Dr. Birgit Schauerte - etwa Kurse in Nordic-Walking, Entspannung und Rauchentwöhnung.

Vom Befehlston zur wertschätzenden Teamkultur

Nicht nur die strukturellen Bedingungen des Arbeitsmarktes, sondern auch zwischenmenschliche Führung in Betrieben wandelt sich. Doch flache Hierarchien, Mitbestimmung und eigenverantwortliches Arbeiten bedeuten nicht, dass die Führungsebene an Bedeutung verliert. In einem Artikel des Magazins "Markt und Mittelstand" betont Thomas Sattelberger, INQA-Themenbotschafter für Personalführung: "Die Antriebskraft, die von jemandem ausgeht, der vorne steht, ist enorm groß." Wichtig sei jedoch, dass Führungskräfte ihre Personalentwicklung an individuellen Anforderungen der Arbeitnehmenden orientieren und Wertschätzung vermitteln. Dieser Wandel zur partizipativen Teamkultur gelinge nur als langfristiger Lernprozess - und wenn alle Beteiligten zur Umstellung bereit seien. Dabei könne der Mittelstand durchaus von Erfolgsstrategien großer Konzerne profitieren, so Jutta Rump.

Arbeiten 4.0 – Unternehmenskultur im Wandel

In der Handelsblatt-Beilage "TREND REPORT" äußert sich Thomas Sattelberger außerdem zu den vielfältigen Chancen und Risiken, die mit der digitalen Transformation der Arbeitswelt einhergehen. In positiver Hinsicht könne Arbeiten 4.0 zu mehr Arbeitssouveränität, Fairness und Mitarbeiterbeteiligung führen. Zudem plädiert der INQA-Experte für Personalführung angesichts der demografischen Entwicklung dafür, Mitarbeiterführung und betriebliches Gesundheitsmanagement zukünftig viel stärker vernetzt zu denken und zu gestalten.

Psychische Gesundheit im öffentlichen Sektor

Das Nachrichtenportal "Sozial.de" hat über den neuen Praxisordner des INQA-Projektes "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA)" berichtet. Der Ordner "Kein Stress mit dem Stress" veranschaulicht Personalverantwortlichen und Führungskräften im öffentlichen Sektor praxisnah die zehn wichtigsten Handlungsfelder psychischer Gesundheit. Erfahrungsberichte und Tipps von ausgewählten Einrichtungen zeigen beispielhaft, auf welche Weise sich Probleme wie Arbeitsverdichtung oder Burnout gemeinsam mit Beschäftigten verhindern und meistern lassen.

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