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29.01.2018

psyGA Arena –Experten diskutierten in Köln

„Warum dringen wir mit unseren Bemühungen nicht durch?“ Mit dieser Frage ging es am 18. Januar in der psyGA Arena über den Dächern Kölns in den Austausch mit Expertinnen und Experten. Das INQA-Projekt psyGA widmet sich der psychischen Gesundheit in der Arbeitswelt. Trotz verstärkter Bemühungen steigen die Ausfallzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen. Grund genug, um einen "Boxenstopp" einzulegen und mögliche Gründe und Lösungsansätze mit allen Beteiligten auszutauschen.

psyGA Arena 2018 © Kolja Matzke

Über einhundert Expertinnen und Experten kamen bereits im Vorfeld der Einladung nach und gaben Statements zur Leitfrage des Tages ab: „Warum dringen wir mit unseren Bemühung nicht durch?“ Knapp die Hälfte von ihnen trotzte Sturm „Friederike“, der am Tag den Schienenverkehr lahmlegte. Sie wurden von Tafeln begrüßt, auf denen die einzelnen Rückmeldungen noch einmal zu lesen waren.

In einer ersten Fishbowl-Runde wurden nach kurzen Impulsen von drei Statement-Gebern die größten Herausforderungen – sowohl innerbetriebliche als auch außerbetriebliche – auf dem Weg zu einer wirkungsvolleren psychischen Gesundheitsförderung diskutiert. Dabei lag der Fokus bewusst auf der Problemanalyse. Im anschließenden Ideenlabor erarbeiteten die Anwesenden gemeinsam, wie die psychische Gesundheit in der Arbeitswelt in Zukunft besser geschützt und gestärkt werden kann. Die Vorschläge reichten von einer besseren Zusammenarbeit und Kommunikation aller Stakeholder über explizitere Nutzenargumente für Entscheider in Betrieben bis zu Entstigmatisierungs-Kampagnen.
Die Ergebnisse des Tages wurden auf die Praxis übertragen und Aufgaben und Zuständigkeiten abgeleitet: Was bedeutet das Gehörte für die unterschiedlichen Akteure in Unternehmen, Krankenkassen, Beratungen und Politik? Was nehmen wir mit und welche neuen Perspektiven wurden gewonnen? Ein abschließendes Get-Together bei Sonnenuntergang hinter dem Kölner Dom rundete das Programm ab. Durch das ergebnisoffene und dialogorientierte Format konnten sich die Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung austauschen und einbringen.

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