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09.04.2019

Experimentierraum-Projekt KERN: Workshop bei B. Braun in Melsungen

„KERN" steht für „Kompetenzen Entwickeln und im Zeitalter der Digitalisierung Richtig Nutzen“. Das Vorhaben gehört zu den 17 Projekten, die aktuell im Rahmen der BMAS-Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" unter dem Dach vom INQA gefördert werden (Lern- und Experimentierräume).

Bild mit Teilnehmern des Workshops vor dem B.Braun Werk Melsungen Teilnehmer/innen des Workshops vor dem B.Braun Werk Melsungen © Nico Loewe

Am 22. März fand beim Projektpartner und Experimentierraum B. Braun Melsungen AG ein Workshop und Konsortialtreffen für das Projekt KERN statt. Dazu kamen Vertreter der Konsortialpartner B. Braun, Campusjäger, Karlsruhe Institute of Technology (KIT), SAP, TÜV Rheinland sowie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im B. Braun Stammwerk in Melsungen zusammen. Ziel der Veranstaltung waren Gespräche mit Beschäftigten von B. Braun, um mögliche Szenarien im Experimentierraum für ein Kompetenzassistenzsystem (KAS) und weiterführende Bildungsformate zu diskutieren.

Die Arbeitswelt befindet sich im digitalen Wandel, dadurch ergeben sich für Organisationen viele Vorteile; der bzw. die einzelne Mitarbeiter*in sieht sich jedoch kontinuierlich mit neuen Anforderungen und Herausforderungen konfrontiert. Dies betonten auch Gerd Niehage in seiner Funktion als Chief Information Officer von B. Braun sowie der B. Braun Personalleiter Jürgen Sauerwald.

Im Mittelpunkt des Projektes KERN steht deshalb die Konzeption, Umsetzung und Pilotierung eines KAS, dass die Fortentwicklung des Kompetenzprofils von Beschäftigten fördert, indem es Abweichungen von Kompetenzanforderungen und -profilen identifiziert und passgenaue Schulungsmaßnahmen vorschlägt (z.B. konkrete Lerninhalte oder persönliche Beratungsmöglichkeiten).

Während des Workshops wurden konkrete Szenarien für den Einsatz eines KAS – zum Beispiel im IT-Support – vorgestellt und im Anschluss mit den Mitarbeitern*innen und Führungskräften von B. Braun diskutiert. Im Ergebnis wurde das Projekt sehr positiv bewertet. Es besteht großes Interesse an den vorgestellten Szenarien und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten.

Einen schönen Abschluss fand die Veranstaltung mit einer interessanten Führung durch das Werk B. Braun vor Ort.

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