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09.05.2019

women&work: INQA-Experimentierräume für die Arbeitswelt von morgen

Am 4. Mai 2019 informierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf dem Messekongress „women&work“ in Frankfurt a.M. über Karrierechancen insbesondere für Frauen und präsentierte die INQA-Lern- und Experimentierräume für gute Arbeit in der digitalen Transformation.

Veranstaltung women&work © BMAS

Wie können Frauen zu zentralen Akteurinnen des digitalen Transformationsprozesses werden? Welche Chancen und Herausforderungen bringen moderne Technologien, wie z.B. Künstliche Intelligenz, für Organisationen mit sich? Diese Fragen standen u.a. im Fokus der Messe unter dem Motto „Humanismus 4.0“. Passend dazu stellte das BMAS am gut besuchten Messestand Lern- und Experimentierräume vor, die unter dem Dach von INQA Modelle für die Arbeitswelt von morgen erproben und dabei auch die Chancengleichheit von Frauen am Arbeitsplatz erhöhen:

  • #WomenDigit heißt der Experimentierraum des Instituts für Sozialwissenschaftliche Forschung, der den gegenwärtigen Umbruch als Chance sieht. Innovative Führungsmodelle, agile Arbeitsmethoden und neue Raum-Zeit-Strukturen in Vorreiterunternehmen sollen die Perspektiven und Interessen von Frauen stärken, so dass sie Gestalterinnen der digitalen Arbeitswelt werden können. Dabei setzt es auf ein Konzept der "Betrieblichen Praxislaboratorien".
  • Der Experimentierraum NAWID beschäftigt sich mit Chancen und Herausforderungen moderner Technologien im Unternehmen und verbindet den Kulturwandel in der digitalen Transformation und die Leitfragen der Demographie in Arbeits- und Qualifizierungsprozessen. Dabei geht es um neue Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu gestalten, Arbeitsbedingungen zu verbessern und Arbeitsqualität zu erhöhen. Mehr zu den einzelnen Lern- und Experimentierräumen: www.experimentierräume.de.

Gleichzeitig stellte sich das Ministerium als attraktiver Arbeitgeber vor und informierte dabei über die vielfältigen Aufgabenbereiche und Karrieremöglichkeiten. Denn das BMAS nimmt seine Verantwortung für "Gute Arbeit" nicht nur politisch wahr, sondern auch als Arbeitgeber: mit einer modernen Personalentwicklung, die Motivation und Arbeitszufriedenheit fördert, einem aktiven Gesundheitsmanagement und modernen Arbeitszeit- und Homeoffice-Regelungen. Mit Bezug auf diese Erfahrungen im eigenen Haus diskutierte Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin Digitalisierung und Arbeitswelt im BMAS, über neue Arbeitsformen und Werte in der Arbeitswelt 4.0 unter humanistischen Gesichtspunkten.

Die Messe bot weiblichen Nachwuchs- und Fachkräften eine Ausstellung mit 250 Betrieben und einen begleitenden Kongress mit über 50 Vorträgen und Workshops zu aktuellen HR- und Arbeitsmarktthemen. Sie steht unter der Schirmherrschaft der "Female Patronage Group", die die Vielfalt von unterschiedlichen Persönlichkeiten, Karrierewegen und Erfolgsmodellen repräsentiert. Dieses Jahr gehörte Prof. Dr. Jutta Rump, INQA-Themenbotschafterin für Chancengleichheit und Diversity, dieser Gruppe an.

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