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Bundesministerium für Arbeit und Soziales (Link zur Startseite) Eine Initiative für
Arbeitgeber und Beschäftigte

Zukunft sichern, Arbeit gestalten

14.10.2019

Förderung für betriebliche Experimentierräume mit dem Schwerpunkt "Künstliche Intelligenz" gestartet

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat am 11. Oktober 2019 eine weitere Förderrichtlinie zum Thema "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" veröffentlicht. Sie ergänzt die bestehende Förderrichtlinie gleichen Namens um den Handlungsschwerpunkt "Künstliche Intelligenz" (KI) und legt damit den Fokus auf die Erprobung menschenzentrierter KI-Anwendungen in der betrieblichen Praxis. Das verbindende Element beider Förderprogramme ist, dass innerhalb der Lern- und Experimentierräume neue betriebliche Lösungsansätze für die digitale Transformation erprobt werden. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit unterstützt die Entwicklung und Erprobung dieser Innovationen und sichert durch ihre sozialpartnerschaftliche Struktur und die Partnernetzwerke ihren Transfer in die Breite.

Eine Frau und zwei Männer in einer Besprechung

Die Einrichtung der betrieblichen Lern- und Experimentierräume ist eine Antwort auf die Herausforderungen und offenen Fragen, die die Digitalisierung der Arbeitswelt stellt. Die Idee: In geschützten Räumen können Unternehmen und Verwaltungen neue Arbeitsweisen erproben, die in den Themenfeldern Führung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit oder Wissensmanagement durchgeführt werden. Unternehmensleitungen und Beschäftigte suchen gemeinsam und ohne Vorbehalte nach neuen Wegen, den Wandel der Arbeitswelt zu gestalten.

Leuchtturmprojekte für KMU gesucht

Die Ergebnisse der Experimentierräume sollen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen Impulse für betriebliche Veränderungsprozesse geben. Förderfähig sind Lern- und Experimentierräume mit Schwerpunkt KI, die innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln, auf betrieblicher Ebene unter Beteiligung der Belegschaft stattfinden und durch wissenschaftliche Einrichtungen begleitet und evaluiert werden.

Jetzt bis 22. November 2019 bewerben

Mit Veröffentlichung der Richtlinie können sich antragsberechtigte Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen bis zum 22. November 2019 um eine Förderung bewerben.

Informationen und Materialien zum Bewerbungsverfahren, den Förderbedingungen und dem Leistungsumfang finden Sie auf der Webseite der gsub – Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH, die das Verfahren durchführt: https://www.gsub.de/projekte/foerdermittelmanagement/exp/

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