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24.10.2019

Wohlbefinden bei der Arbeit stärkt die Gesundheit: Der psyGA Forschungsmonitor veröffentlicht neue Ergebnisse

Der demografische Wandel führt dazu, dass Menschen nicht nur immer älter werden. Sie müssen auch zunehmend länger arbeiten. Während die einen regelrecht aufgehen in ihrem Beruf, klagen andere über hohe Belastungen und Erschöpfung. Wie zufrieden und engagiert sind Deutschlands Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Welche Ressourcen stärken ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit? Die Antworten auf diese Fragen gibt der neue Monitor "Arbeitsbezogenes Wohlbefinden" des INQA-Projekts "Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt" (psyGA).

Illustration Mann und Frau balancieren auf einer Wippe. © neues handeln AG

Insgesamt berichtet fast die Hälfte alle Beschäftigten (48 Prozent) von gutem oder sehr gutem arbeitsbezogenen Wohlbefinden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem höchsten arbeitsbezogenen Wohlbefinden identifizieren sich am stärksten mit ihrem Unternehmen, überlegen seltener, den Arbeitsplatz zu wechseln und sind zufriedener. Einflussfaktoren wie das Geschlecht, die Branche oder die Region spielen für die Zufriedenheit im Job eine untergeordnete Rolle. Unterschiede im arbeitsbezogenen Wohlbefinden gibt es beim Alter – vor allem ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind zufriedener.

Psychische Belastungen wie Termindruck oder eine ungünstige Work-Life-Balance haben einen wichtigen Einfluss auf Beschäftigte, die sich aber dennoch engagiert im Job einbringen. Um Wohlbefinden und Engagement bei der Arbeit zu steigern, sollten Unternehmen Ressourcen wie gute Führung, eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur sowie Fairness und Kollegialität fördern. Diese arbeitsbezogenen Faktoren hatten in der Erhebung den größten Einfluss auf die Gesundheit und das Engagement der Mitarbeitenden. Wenn psychische Belastungen von Beschäftigten reduziert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein höheres arbeitsbezogenes Wohlbefinden entwickeln.

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