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23.03.2020

Arbeiten in der Corona-Krise:
psyGA-Tipps zur Kommunikation

Die Angst vor Ansteckung, die Vermeidung von sozialen Kontakten und die Sorge um den Arbeitsplatz haben starke Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Den Unternehmen kommt in Zeiten des Coronavirus eine besondere Verantwortung zu, denn jetzt heißt es umfassend informieren und klar kommunizieren, um den Angestellten Sicherheit zu geben. Wie eine klare Kommunikation aussehen sollte, hat das INQA-Projekt Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) gemeinsam mit seinen Expertinnen und Experten erarbeitet und in einem Themendossier zusammengefasst.

Hände eines Arbeitnehmers auf der Tastatur eines Laptops, Auf dem Bildschirm ist eine Frau mit Mundschutz; im Hintergrund des Bildes ist eine Grafik der Lunge mit dem Coronavirus erkennbar © Pixabay Gerd Altmann

Insbesondere den Führungskräften wird in der derzeitigen Situation die kommunikative Hauptrolle zugeschrieben. „Die Devise muss lauten: beruhigen, ohne zu beschwichtigen“, erklärt Franziska Stiegler, Psychologin und Leiterin des Projektes psyGA. „Darüber hinaus ist es ratsam, nicht ausschließlich über das Coronavirus zu reden, sondern über andere Themen, die es ja auch noch gibt. Das bringt wieder ein Gefühl von Normalität“, ergänzt Stiegler.
Die Bundesregierung hat einen Krisenstab eingerichtet, dem auch Björn Böhning, Staatssekretär im BMAS, angehört. Dort geht es um Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und um die Eindämmung der Pandemie. „Die aktuelle Situation stellt uns alle – Politik, Wirtschaft und die Menschen – vor große Herausforderungen. Das verunsichert viele, Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte genauso wie Unternehmen. Wir wissen darum und handeln entsprechend“, so Böhning im Interview, das Sie auch im psyGA Themendossier nachlesen können.

Das Themendossier finden Sie hier. Es wird über die kommenden Wochen stetig wachsen und um weitere Informationen ergänzt. Neben den ausführlichen Interviews mit dem Staatssekretär im BMAS Björn Böhning, Franziska Stiegler und Prof. Dr. Mazda Adli, Chefarzt der Fliedner Klinik Berlin und Leiter des Forschungsbereichs Affektive Störungen an der Charité, finden Sie hier außerdem Materialien, die helfen, Routinen im Alltag aufrechtzuhalten und klar und konfliktfrei zu kommunizieren.

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