Betriebe, Verwaltungen und kleine und mittlere Unternehmen müssen den Umbau zum nachhaltigen Wirtschaften stemmen, Prozesse und Produkte digitalisieren, zunehmend diverse Belegschaften organisieren, den Fachkräftenachwuchs sichern und zugleich die Beschäftigten arbeitsfähig, gesund und motiviert halten. All das verlangt von Betrieben vor allem eins: organisationale Resilienz. Gemeint ist die Anpassungs- und Widerstandsfähigkeit angesichts von anhaltendem Wandel und wiederkehrenden Krisen. Genau hier knüpfen zehn INQA-Experimentierräume an, welche Lösungsansätze erarbeiteten, um Unternehmen aller Branchen resilienter zu machen. Im ersten Förderaufruf der neuen Förderrichtlinie für die INQA-Experimentierräume stellt das BMAS daher bis zu 600.000 Euro pro Projekt mit dem Förderschwerpunkt „Organisationale Resilienz (durch gut gestaltete Arbeitsbedingungen) in Zeiten des beschleunigten Wandels“ bereit. Die geförderte Projektlaufzeit betrug dabei maximal zwei Jahre.
Ob Klimakrise oder COVID-19-Pandemie: Die letzten Jahre waren von zahlreichen Herausforderungen geprägt und die Zeichen stehen angesichts der digitalen Transformation und des demographischen Umbruchs weiterhin auf tiefgreifende Veränderungen.
Wie kann die Betriebswirtschaftslehre bei der sozial-ökologischen Transformation von Unternehmen unterstützen? Das Projekt “DA_RuN” setzt auf organisationale Resilienz als neues Leitbild für Management und Führung.
Das Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk kämpft mit Personalausfällen und Fachkräftemangel. Das Projekt “DigiResHand” erprobt Möglichkeiten zur praxisnahen Einführung digitaler Assistenzsysteme in Betrieben.
Das INQA-Experimentierraum-Projekt “HandWerkZeug für KKU” soll den Klein- und Kleinstunternehmen (KKU) im Handwerk Lösungen anbieten, wie sie eine Resilienzstrategie erarbeiten.
Wie werden Verkehrsunternehmen resilienter? Der INQA-Experimentierraum KompResifÖV erprobte neue Wege: Teams gestalten Verbesserungen selbst mit, nutzen digitale Lerntools und bilden Resilienzmentor*innen aus.
Wie kann die psychische Gesundheit von Beschäftigten im Nachtleben geschützt werden? Das Projekt „Mental Health in Clubs“ erprobt und evaluiert geeignete Interventionen für eine Verbesserung ihrer Resilienz.
Wie können systemkritische Bereiche wie Gesundheitswesen oder öffentliche Verwaltung resilienter werden? Das Projekt "NewWork4KeyWorker" erarbeitet innovative Formen der Arbeitsorganisation.
Organisationale Resilienz in einem kontinuierlichen Prozess zu entwickeln, hilft Unternehmen, Störungen und Belastungen vorauszusehen, abzufangen und ihre Auswirkungen abzufedern. INQA zeigt, wie das aussehen kann und warum eine gute Vorbereitung und eine motivierte Belegschaft dabei wichtig sind.
Diversität stärkt Unternehmen – besonders in Zeiten von Fachkräfteengpässen und demografischem Wandel. Wie sich Vielfalt und Teilhabe in Betrieben verbessern lassen, erproben die aktuellen INQA-Experimentierräume.
Künstliche Intelligenz ist in der Arbeitswelt angekommen. Elf INQA-Experimentierräume erprobten Strategien für den menschenzentrierten Einsatz von KI und bieten vielfältige Ansätze zum Anwenden in der Praxis. Alle Produkte und Projekte finden Sie in der Übersicht.
In der ersten Förderperiode haben 17 INQA-Experimentierräume betriebliche Lösungen als Antwort auf die Digitalisierung in der Arbeitswelt erprobt. Die Strategien und Ergebnisse sind breit anwendbar. Holen Sie sich Tipps für die betriebliche Praxis!
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