Projektziel
Das Projekt zielt darauf ab, Fachkräfte länger im Berufsleben zu halten. Unternehmen sollen darin unterstützt werden, durch präventive, alter(n)ssensible Mitarbeitendengespräche frühzeitig Perspektiven für die letzten Arbeitsjahre zu entwickeln. Ziel ist es, Arbeit und Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass Beschäftigte auch in der späten Erwerbsphase gesund und motiviert sind und die Arbeitstätigkeit an die Bedürfnisse beider Seiten angepasst ist. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Arbeitsfähigkeit und Unternehmensbindung in Zeiten des demografischen Wandels und damit verbundener Fachkräfteengpässe.
Arbeitsweise
Das Projekt orientiert sich an einem erfolgreichen skandinavischen Konzept, das zeigt, wie wichtig ein früh beginnender Dialog zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten ist, um die letzten Berufsjahre positiv zu gestalten. Konkret entwickelt ÜbergangsWeise einen Gesprächsleitfaden, den Führungskräfte ohne externe Schulung direkt einsetzen können. Damit soll die oft bestehende „Sprachlosigkeit“ zwischen älteren Beschäftigten und ihren Vorgesetzten überwunden werden. Idealerweise ist der Leitfaden Grundlage für jährliche Gespräche mit Beschäftigten ab etwa 55 Jahren.
Der Leitfaden und die Durchführung regelmäßiger „Zukunftsgespräche“ werden in betrieblichen Experimentierräumen erprobt, evaluiert und optimiert. Dabei werden Praxispartner*innen und institutionellen Partner*innen frühzeitig eingebunden – und somit sichergestellt, dass das Instrument sowohl in kleinen und mittleren Unternehmen als auch in Verwaltungen gut anwendbar ist.
Steckbrief
Projektleitung:
Technische Universität Dortmund
Projektpartner*innen:
- Wirtschaftsförderung Dortmund
- Berufsförderungswerk Dortmund
- Universität Wuppertal, Lehrstuhl Arbeitswissenschaft
Projektlaufzeit:
01.12.2025 – 30.11.2027
Webseite:
offen