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Algorithmen können diskrimieren. Deshalb sollten digitale Systeme schon im Design-Prozess unterschiedliche Perspektiven berücksichtigen und Menschen mit diversen Hintergründen einbeziehen. KIDD entwickelt hierfür den Prozess.

Am Beginn standen mehrere Praxisprojekte in Kooperation mit Unternehmen. Sie alle sollten co-kreative Prozesse bei der Einführung eines digitalen Systems erproben – unter Einbeziehung einer möglichst vielfältigen Mischung an Mitarbeiter*innen und Expert*innen.

Die Partner*innen waren Heraeus Medical GmbH, msg systems AG, CHEMISTREE GmbH zusammen mit Q_PERIOR AG, sowie die epsum GmbH. Sie deckten damit Fälle vom KMU bis hin zu international tätigen Großkonzernen ab. Diese Partner*innen brachten unterschiedliche Themenfelder rund um den Einsatz menschenzentrierter Anwendungen digitaler Systeme ein: von Sales Intelligence on Customers, der Bewertung von Reinigungsdienstleistungen bis hin zum Einsatz von KI in Humankapitalmanagement.

Dr. Arnd Hofmeister Projektleiter Dr. Arnd Hofmeister über Ziele und den thematischen HIntergrund von KIDD.

Ein Prozess entsteht – und soll auf andere übertragbar sein

Von der Praxis zum Prozess: Auf Basis der gemachten Erfahrungen entstand ein standardisierter „KIDD-Prozess“ sowie Qualitätskriterien, die auch in anderen Betrieben und bei anderen Fragestellungen zu digitalen Systemen anwendbar sind.

Begleitend ist eine Qualitätssicherung entstanden, die für nachhaltige Prozesssicherheit sorgt. Über die Entwicklung von Trainings wurden Laien befähigt, einen Prozess zur Entwicklung von Algorithmen und digitaler Anwendungen mit ausreichend Sachverstand zu beurteilen und zu begleiten. Eine umfassende Projektkommunikation gewährleistete von Anfang an die Einbeziehung einer breiten gesellschaftlichen Öffentlichkeit.

Möglichst viele Akteure arbeiteten an Algorithmen und KI-Lösungen mit

Ziel des KIDD-Prozesses ist es, systematisch die Beschäftigten, Sozialpartner*innen und Führungskräfte einzubeziehen bei der Entwicklung und/oder Einführung von Algorithmen und KI-Lösungen, die menschenzentrierte Anwendungen mit anderen Unternehmensprozessen verbinden.

Das Projekt wurde bis zum 30.06.2024 verlängert. Bis dahin sollen die entwickelten KIDD-Schulungen, gemeinsam von den Konsortialpartner:innen, dem nexus-Institut, der TU Berlin, dem gemeinnützigen Verein female.vision e.V. sowie der CHEMISTREE GmbH aus München, für den Praxiseinsatz in Unternehmen angepasst werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Anwendung in KMU. Hierfür soll der KIDD-Prozess schlanker und agiler werden, damit er im Rahmen des INQA-Coachings eingesetzt werden kann – und sich dadurch auch in kleineren Organisationen kostengünstig durchführen lässt.
Gesteuert wird KIDD vom nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH in Berlin.
Ansprechpartner hier ist Daniel Guagnin.

E-Mail: guagnin@nexusinstitut.de

Homepage: www.kidd-prozess.de

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