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Die Energieversorger und ihre Mitarbeitenden sind die Gestalter*innen der Energiewende. Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) sind für sie Chance und Herausforderung zugleich. Dank MeKIDI geschieht die KI-basierte Prozessdigitalisierung auch menschengerecht.

KI-Technologien werden bis heute zu oft gleichgesetzt mit Automatisierung und Kostensenkung. Sie sollten jedoch aktiv im Hinblick auf die Bedürfnisse aller Akteur*innen gestaltet und eingeführt werden. MeKIDI widmete sich hier speziell den Energieversorgungsunternehmen (EVUs) und den darin handelnden Akteur*innen.

Sie sind verantwortlich für eine effiziente Erbringung von Energiedienstleistungen und den Ausbau erneuerbarer Energien. Die Digitalisierung von EVUs und insbesondere die Nutzung von Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) bietet hierfür große Potenziale, stellt Organisationen und ihre Mitarbeiter*innen jedoch auch vor enorme Herausforderungen.

Eine menschengerechte KI-basierte Prozessdigitalisierung

Geschäftsprozesse müssen hinsichtlich ihres Potenzials für die Nutzung von KI-Technologien analysiert und bewertet werden. Wie dabei die Schnittstelle zwischen Mensch, Aufgabe und KI-Technologie aussieht, ist von zentraler Bedeutung. Eine menschengerechte KI-basierte Prozessdigitalisierung ist daher transparent, fair und autonom: Werden KI-Technologien für die Unterstützung von Einfacharbeit eingesetzt, ist es wichtig, Mitarbeiter*innen weiterhin Wertschätzung zu geben und ihnen Möglichkeiten der Kompetenzentwicklung zu bieten.

MeKIDI pilotierte und evaluierte eine solche menschengerechte KI-basierte Prozessdigitalisierung für die Energiewirtschaft in drei komplementären Experimentierräumen. Sie unterschieden sich in der Art der verwendeten KI-Technologie, der Art der digitalisierten Geschäftsprozesse und der Art des energiewirtschaftlichen Unternehmens.

MeKIDI setzte den Rahmen durch Methoden und Prinzipien

Ziel des Projektes war es, innovative Konzepte für eine menschengerechte KI-basierte Prozessdigitalisierung zu entwickeln und zu erproben. Dazu hat MeKIDI ...

  • eine sozio-technische Einführungsmethode für KI-basierte Prozessdigitalisierung bereitgestellt und
  • bestimmte Gestaltungsprinzipien für eine menschengerechte KI-basierte Prozessdigitalisierung, ihre prototypische Realisierung und Evaluation in den drei Experimentierräumen verfolgt.

Prof. Dr. Alexander Mädche im Interview Projektleiter Prof. Dr. Alexander Mädche über die Herausforderungen und die Einbindung der Beschäftigten in den Lern- und Experimentierraum MeKIDI. Projektpartner sind die Unternehmen hsag Heidelberger Services AG, Soluvia Energy Services GmbH, Stadtwerke Bretten GmbH und World of VR GmbH.

Das Projekt lief bis zum 18.10.2022 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Die Unternehmen hsag Heidelberger Services AG, Soluvia Energy Services GmbH, Stadtwerke Bretten GmbH und World of VR GmbH unterstützten das Projekt.

Telefon: 0721 608 - 41585

E-Mail: alexander.maedche@kit.edu

Homepage: https://mekidi.de

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