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Wie können systemkritische Bereiche, deren systematische und funktionale Defizite in der Pandemie zutage getreten sind, in Zukunft resilienter gemacht werden? Das INQA-Experimentierraum-Projekt "NewWork4KeyWorkerNew Work für systemrelevante Bereiche" sieht in der Entwicklung innovativer und attraktiver Arbeitsorganisationsformen und -bedingungen einen geeigneten Ansatz, um eher traditionell organisierte Bereiche wie das Gesundheitswesen oder die öffentliche Verwaltung besser auf aktuelle und zukünftige Krisen vorbereiten zu können und geeignete Ressourcen aufzubauen, zu bewahren und zu fördern.

Projektziel

Ziel des BMAS-Förderprojekts ist es, Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Bereichen zukunftsfähig und angemessen auszugestalten, da die Stärkung der Resilienz von Unternehmen und Organisationen dieser Bereiche essenziell für die Gesellschaft ist. Zudem soll per Intervention eine weitere Verschärfung des Fachkräftemangels durch die Abwanderung von Beschäftigten in andere Branchen abgewendet werden. Das Forschungsvorhaben soll ferner dabei unterstützen, die Arbeitsbedingungen motivierend und gesund zu gestalten, um so die Attraktivität der Erwerbstätigkeit zu erhöhen und die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten zu stärken.

Dafür werden in den fünf INQA-Experimentierräumen des Projekts zunächst innovative, passgenaue und konsensuale Lösungen in den Themenfeldern Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung gefunden und umgesetzt. Aus diesen sollen dann generalisierbare Empfehlungen für die Gestaltung von New Work in systemrelevanten Bereichen zur Förderung organisationaler Resilienz abgeleitet werden.

Arbeitsweise

Das vielseitige Projekt wird mit fünf Partner*innen aus unterschiedlichen Bereichen von hoher Systemrelevanz in jeweils einem Experimentierraum durchgeführt. Das Betrachtungsfeld eignet sich besonders, da systemrelevante Bereiche für eine Analyse und Förderung der Faktoren organisationaler Resilienz prädestiniert sind. Zudem ist die Nutzung der Potenziale von New Work hier aufgrund der erforderlichen ortsgebundenen Tätigkeiten noch häufig unzureichend umgesetzt.

Die Entwicklung geeigneter Ansätze erfolgt im Rahmen eines beteiligungsorientierten und iterativen Vorgehens, das Mitarbeitende, Führungskräfte und betriebliche Interessenvertretungen einbindet.

Steckbrief

Projektleitung:

Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung e.V. (BIT), Bochum

Projektpartner*innen:

Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn), Berlin

Universität Hohenheim - Lehrstuhl Soziologie, Stuttgart

Glasfaser Ruhr GmbH & Co. KG., Bochum

Emschergenossenschaft K.d.ö.R., Essen

Freundeskreis Mensch e.V., Gomaringen

Feuerwehr der Stadt Stuttgart

Hospital zum Heiligen Geist, Hamburg

Projektlaufzeit:

01.06.2023 – 31.05.2025

Webseite:

www.nw4kw.de

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