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CVS Ingenieurgesellschaft: Mit mehr IT-Expertinnen zum unternehmerischen Erfolg
  • Das Bewusstsein für Gleichstellung und Diversität wird gestärkt, insbesondere im Bereich Recruiting und Personalmarketing
  • Neue Konzepte sollen mehr Mädchen und junge Frauen für technische Berufe begeistern
  • Mehr weibliche Perspektive und gemischte Teams versprechen optimierte Produkte


Die CVS Ingenieurgesellschaft mbH (CVS) berät und begleitet seit mehr als 30 Jahren zahlreiche Unternehmen auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Mehr als 165 Beschäftigte unterstützen ihre Kund*innen in den Bereichen IT-Service, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur, und das an den Standorten Bremen und Starnberg. Darüber hinaus ist CVS Hersteller und Anbieter von ERP-Software: Das selbstentwickelte Warenwirtschaftssystem ALPHAPLAN wurde bereits neun Mal als „ERP-System des Jahres“ ausgezeichnet. Das Unternehmen nimmt seit 2022 an dem spezifischen Beratungsangebot Woman in Tech teil.

Mit welchen Herausforderungen sehen Sie sich in Ihrem Unternehmen und in der IKT-Branche insgesamt konfrontiert?

Wie viele Unternehmen in Deutschland stehen auch wir vor dem Problem, dass Frauen deutlich seltener als Männer eine technische Ausbildung oder ein vergleichbares Studium absolvieren. Davon ist auch und ganz besonders der Bereich Informatik betroffen. Wir erleben deshalb einen Mangel an weiblichen Fach- und Führungskräften in den Berufsfeldern, die wir bei CVS benötigen. Auf Positionen in den Bereichen Software-Entwicklung, Schnittstellenprogrammierung oder Hardwaretechnik begegnen uns in den Bewerbungsverfahren selten Bewerberinnen. Dadurch verschärft sich zum einen der bestehende Fachkräfteengpass in der IT-Branche. Zum anderen sehen wir, dass ein männlicher Blick auf IT-Lösungen häufig zu einem männlich geprägten Produkt führt. Mit unserem ERP-System, das Unternehmen überwiegend in den kaufmännischen Bereichen einsetzen, arbeiten allerdings sehr viele Frauen. Wir können uns vorstellen, dass hier die stärkere Einbeziehung eines weiblichen Blickwinkels zu einem optimierten Produkt führen kann, etwa in Bezug auf die Gestaltung oder Anwenderfreundlichkeit des Programms.

Was erwarten Sie von der Beratung und wie werden Sie die Beschäftigten dabei einbinden?

Wir sind mit einer Analyse unserer Personalstruktur in das Beratungsprogramm gestartet und waren positiv überrascht: In unserem Unternehmen sind fast 20 Prozent Mitarbeiterinnen mit direktem IT-Bezug beschäftigt – das sind mehr als wir angenommen hatten. Die Auswertung hat außerdem gezeigt, dass der Anteil der jüngeren Kolleginnen deutlich höher ist. Daneben gibt es aber auch einige „role models“, die schon länger bei CVS in verschiedenen Positionen, auch mit Führungsfunktion, arbeiten und damit die Türen für nachrückende Mitarbeiterinnen bereits geöffnet haben. Auf Basis der Bestandsaufnahme möchten wir nun mit Unterstützung von Woman in Tech unser CVS-internes Bewusstsein für Gleichstellung und Diversität weiter stärken, insbesondere im Bereich Recruiting und Personalmarketing. Dafür wollen wir beispielweise die Sichtbarkeit unserer erfolgreichen weiblichen „role models“ erhöhen. Außerdem werden wir Onboarding-Prozesse um technische Impulse erweitern und beispielsweise Beschäftigte mit Kindern ab fünf Jahren altersgerechte, integrative Bücher in Kombination aus Geschichten und Programmieren zur Verfügung stellen. Damit wollen wir sie früh für technische Belange begeistern. Zudem planen wir, Konzepte in Kooperation mit Schulen zu entwickeln und umzusetzen, um bei mehr Mädchen ein Interesse für technische Berufsbilder zu wecken.

Welche konkreten Ergebnisse erhoffen Sie sich von Woman in Tech?

Unser Ziel ist es, mit einem auch auf Frauen und Menschen mit diversen Geschlechtern ausgerichteten Recruiting neue Fachkräfte zu gewinnen sowie potenzielle Quereinsteigerinnen zu ermutigen, sich auf ein technisches Berufsfeld einzulassen. Ebenso hoffen wir, mehr Mädchen und junge Frauen für eine technische Ausbildung zu begeistern. Dafür möchten wir die überwiegend männlichen Führungskräfte im Bewerbungsverfahren stärker für Bewerberinnen und queere Persönlichkeiten sensibilisieren. Eine erste Bilanz zeigt: Bei CVS sind wir schon diverser aufgestellt als uns bewusst war. Sicherlich gibt es bei uns auch Stereotypen, gleichzeitig aber auch eine große Bereitschaft und Neugierde im positiven Sinne, sich auf neue Menschen einzulassen. Das Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen und die Eingliederung verschiedener Arbeitsmodelle, neuer Arbeitsmethoden und vieler neuer Persönlichkeiten hat gut funktioniert. Für eine erfolgreiche Zukunft setzen wir deshalb verstärkt auf gemischte Teams und mehr weibliche Führung.

Welche Learnings hoffen Sie, am Ende des Prozesses anderen KMU mit auf den Weg geben zu können?

Während der Pandemie haben wir als Unternehmen festgestellt, dass die Bereitschaft, sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen, eine gute und wichtige Basis für die Herausforderungen der kommenden Jahre ist. Dank verschiedener Programme und Fördermaßnahmen wie uWM und Woman in Tech ist es uns gelungen, eine entsprechende Arbeits- und Denkweise bei unseren Beschäftigten zu integrieren. Schließlich wollen wir nicht nur in der Beschäftigtenanzahl, dem Umsatz und Gewinn wachsen. Wir wollen vielmehr notwendige persönlichen und inhaltliche Entwicklungen gemeinsam gestalten, und das im Team. Unser Learning der vergangenen Jahre:  Der Mut, sich auf Neues einzulassen, und die Bereitschaft zur persönlichen Reflektion bei den Führungskräften und den Mitarbeitenden haben zwar Zeit und Ressourcen gekostet, aber zu effektiverem und sinnhafterem Arbeiten geführt. In der Folge können wir eine deutlich positive Entwicklung bei der Zufriedenheit der Beschäftigten, eine daraus resultierende lange Betriebszugehörigkeit und eine gute Positionierung des Unternehmens auf dem Markt feststellen.
 
Das Interview wurde geführt mit Dorothee Pioner, Personalentwicklerin bei CVS.

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