ALLE im digitalen Wandel

Der INQA-Lern- und Experimentierraum „ALLE im digitalen Wandel“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Unternehmen und Verwaltungen mithilfe neuer Arbeitsformen zukunftsfähig bleiben können. Im Vordergrund steht die Unterstützung der Beschäftigten in den Bereichen lebenslanges Lernen, eigenständige Kompetenzentwicklung, agiles Mindset und neue Formen der Arbeitsorganisation.

Projektziel

Die Grundidee des Förderprojekts lautet, den technologischen Veränderungen in Organisationen gleichgewichtig soziale Innovationen zur Seite zu stellen. Das heißt, neue Formen des Lernens, des Zusammenarbeitens, des Führens, der Organisation und der Kommunikation zu etablieren. Dabei soll das Projekt die individuelle Entwicklung von Ressourcen und Kompetenzen unterstützen, die organisationale Resilienz stärken und zur Organisationsentwicklung beitragen sowie den Austausch über Organisationsgrenzen hinweg stärken.

Arbeitsweise

In einer geschützten Umgebung werden bestehende Strukturen hinterfragt, innovative Arbeitskonzepte ausprobiert sowie die gegenseitige Unterstützung gefördert. Das Partnernetzwerk umfasst insgesamt sechs sehr unterschiedliche Unternehmen und Organisationen. Die Themengebiete Arbeitsorganisation, selbstgesteuertes lebenslanges Lernen und Veränderungskommunikation bilden den Kern des Projekts. Von ihnen ausgehend entstehen Teilziele für einzelne Partner*innen oder die gesamte Gruppe, kleinere Projektbausteine sowie größere Seminare und Events.

Steckbrief

Projektträger*in:

  • Hochschule Darmstadt – University of Applied Sciences

Projektpartner*innen:

Fink & Fuchs AG, Wiesbaden
Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg, Darmstadt
Kunzler Service GmbH, Frankfurt am Main
Merck KgaA, Darmstadt
Schenck.de AG, Mülheim an der Ruhr
VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, Wiesbaden

Projektlaufzeit:

28.11.2018 – 27.11.2021

Projektwebsite:

https://alle-im-digitalen-wandel.de/home/

Aktuelles aus dem Projekt

Drei Projektschwerpunkte gestartet

„Informelles Lernen und Experimentierräume“, „Veränderungskommunikation“ sowie „Resilienz, Mindset und Neugier“: Zeitversetzt sind die Projektschwerpunkte gestartet. Im Strang „Informelles Lernen und Experimentierräume“ wurde ein Starter-Kit erstellt, das die Projektpartner*innen über das Thema informiert und gewährleistet, dass alle Beteiligten ein gemeinsames Verständnis für das Thema erlangen. Aufbauend darauf fanden vertiefende Workshops in den Partnerunternehmen statt.

Als weiterer inhaltlicher Baustein wurde das Thema „Neugier“ bearbeitet, da diese als wichtige Voraussetzung bei der Bewältigung der digitalen Transformation gilt. Auf einem „Neugiertag“ beim Projektpartner Merck lieferte der renommierte „Neugier-Experte“ Carl Naughton Input. Anschließend wurde in einem World-Café das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven wie Kultur, lebenslanges Lernen, Führung und Ausbildung betrachtet.

Das Thema Veränderungskommunikation wurde coronabedingt in einem virtuellen Austausch behandelt. In einer Videokonferenz („digitale Roundtablekonferenz“) blickten die Projektpartner*innen darauf, wie sie durch die COVID-19-Pandemie kommen, welche Herausforderungen hinsichtlich Kommunikation und Führung bewältigt werden müssen und wie auch im Homeoffice eine gute Zusammenarbeit gewährleistet werden kann. Das Onlineformat war erfolgreich und soll regelmäßig wiederholt werden.

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