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Kompetenz 2 Minuten Lesezeit AIXPERIMENTATIONLAB: Die Schnittstelle zwischen Mensch und KI
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Immer mehr Produktdaten, immer neue Kundenwünsche: Beschäftigte im Service und im Kundendienst sehen sich jeden Tag einem riesigen Informationsfluss ausgesetzt. KI kann sie bei Entscheidungen unterstützen.

Das AIXPERIMENTATIONLAB kombiniert die relativen Vorzüge von KI-Methoden mit den relativen Vorzügen menschlicher Urteilskraft in einem guten Entscheidungsprozess. So soll die arbeitspsychologische Belastung und Beanspruchung von Mitarbeitenden im Service und im Kundendienst sinken. Das Projekt schafft damit ein institutionalisiertes Format, menschzentrierte Anwendungen der Künstlichen Intelligenz zu entwickeln, zu gestalten und zu nutzen. Ziel ist eine aus Sicht der Mitarbeitenden „optimale“ Mensch-KI-Schnittstelle.

Hierzu wählt das Vorhaben einen transdisziplinären und transformativen Forschungsansatz: Wissenschaftler*innen der RWTH Aachen und der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg forschen gemeinsam mit der Wirtschaft. Beteiligt sind Mitarbeitende und Führungskräfte der Anwenderunternehmen HEIM & HAUS Bauelemente Produktionsgesellschaft mbH (HUH), Aumüller Aumatic GmbH (AUM) und aixtema GmbH (AIX) sowie die Gewerkschaft ver.di. Den Untersuchungsraum bilden drei typische Arbeitsbereiche der Anwenderunternehmen.

Menschzentrierte KI kann den Entscheidungsdruck mildern

Die wachsende Beanspruchung von Mitarbeitenden führt insbesondere in kurzfristigen Entscheidungssituationen zu Stress und einer Abwehrhaltung. Im AIXPERIMENTATIONLAB entwickeln sie menschzentrierte KI-Anwendungen partizipativ mit, damit Technologie sie künftig bei Entscheidungen besser unterstützt.

Im Vordergrund steht dabei die Gestaltung einer aus Sicht der Mitarbeitenden „optimalen“ Mensch-KI-Schnittstelle. Die praxistauglichen KI-Anwendungen werden zunächst im AIXPERIMENTATIONLAB entwickelt und erprobt und anschließend bei HUH, AUM und AIX im betrieblichen Alltag angewendet.

AIXPERIMENTATIONLAB: Dr. phil. Ina Heine im Interview

Aus der Praxis heraus entsteht ein Konzept für andere KI-Anwendungen

Bei der Anwendung sammelt das Projekt empirisch belegbare Hinweise, wie menschzentrierte KI-Anwendungen sich auf Belastung und Beanspruchung auswirken. Die Erkenntnisse finden Eingang in ein Transformationskonzept, das alle relevanten Aspekte der KI-Einführung in betriebliche Arbeitssysteme berücksichtigt.

Das Projekt läuft bis zum 23.09.2023. Es wird an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen durch die Forschungsgruppe Organisationsentwicklung des Lehrstuhls für Fertigungsmesstechnik und Qualitätsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor WZL durchgeführt. Ansprechpartner*in sind Prof. Dr. Ing. Robert H. Schmitt als Sprecher des Kooperationsverbunds und Dr. phil. Ina Heine als operative Projektleiterin.

Telefon: 0241 80 20283 (Schmitt) und 0241 80 25782 (Heine)

E-Mail: R.Schmitt@wzl.rwth-aachen.de und I.Heine@wzl.rwth-aachen.de

Homepage: https://blog.rwth-aachen.de/aixperimentationlab/

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