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humAIn work lab gestaltet den Wandel von Arbeit

Hier werden Beschäftigte selbst zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern: Das humAIn work lab entwickelt und erprobt menschenzentrierte KI-Systeme in der modernen Arbeitswelt.

Wenn es in Studien oder der öffentlichen Debatte um Künstliche Intelligenz (KI) geht, erscheint sie häufig als Gefahr für die menschliche Arbeitskraft. Wie sich Arbeit konkret verändert und welche Gestaltungschancen KI mitbringt, gerät so aus dem Blick.

Klar ist: Der Einsatz von KI bedeutet eine tiefgreifende Veränderung in der Arbeitswelt. Das Projekt „Künstliche Intelligenz und der Wandel von Arbeit - Betriebliche Praxislaboratorien zur menschenzentrierten Gestaltung von KI“ (humAIn work lab) wagt deshalb den Perspektivwechsel: Es nimmt qualitative Veränderungen in den Arbeitsprozessen ganzheitlich in den Blick und fragt, wie KI-Lösungen genutzt werden können, um Arbeit besser zu gestalten. Denn nur so ist eine nachhaltige und zukunftsorientierte Gestaltung der Arbeitswelt von morgen möglich.

Die Ziele des humAIn work lab

Auf Grundlage eigenständiger Analysen entwickelt das Projekt eine ganzheitlich angelegte Technikfolgenabschätzung, die die Menschen und ihre Erfahrungen mit KI ins Zentrum stellt.

Auf dieser Basis entwickelt es in Experimentierräumen Lösungen für eine nachhaltige Gestaltung von KI. Dies geschieht zusammen mit den Praxispartnern: der IBM Deutschland GmbH, der Deutschen Telekom Service GmbH und der MICARAA GmbH. Um die Akzeptanz der Ergebnisse zu sichern, werden die Sozialpartner aktiv in die Lösungsfindung und als Transferpartner eingebunden.Im Zentrum dieser Modellprojekte stehen die Handlungsfelder Organisation und Arbeit, Beschäftigung und Qualifizierung, Datenschutz sowie Beteiligung und Mitbestimmung. Die Ausgestaltung der Experimentierräume folgt dem in der Praxis erfolgreich erprobten Konzept der „Betrieblichen Praxislaboratorien“. So soll eine agile, beteiligungsorientierte und zugleich sozialpartnerschaftliche Gestaltung der digitalen Arbeitswelt gelingen.

Dr. Tobias Kämpf im Interview

Ergebnisse sollen breit geteilt werden

Für einen öffentlichkeitswirksamen Transfer baut humAIn work lab überbetriebliche Lernräume auf. Sie sollen die Ergebnisse einem breiten Anwenderkreis von Unternehmen aus verschiedenen Branchen zugänglich machen und einen intensiven Austausch zu Konzepten und Erfahrungen fördern.

Das humAIn work lab wird bis zum 06.09.2023 gefördert. Träger ist das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. in München mit den Ansprechpartnern Prof. Dr. Andreas Boes und PD Dr. Tobias Kämpf.

Telefon: 089 2729 21 - 0

E-Mail: andreas.boes@isf-muenchen.de und tobias.kaempf@isf-muenchen.de

Homepage:

www.isf-muenchen.de

https://idguzda.de/

http://www.humain-worklab.de/

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