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QuartaVista: Nachhaltiges Handeln lässt sich messen 
  • Ob Klimawandel, Pandemien, Digitalisierung, Globalisierung, Wertewandel oder Wirtschaftskrisen: Unternehmen stehen zunehmend vor Herausforderungen.
  • Nachhaltiges Wirtschaften wird zum wichtigen Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor.
  • Der INQA-Lern- und Experimentierraum QuartaVista befähigt Unternehmen mit Hilfe digitaler Tools, ihr ökologisches und soziales Handeln in konkreten Zahlen auszudrücken.
  • Nach Ende des Förderzeitraums hat das Projekt nun seine Ergebnisse vorgestellt.

Immer mehr Unternehmen erkennen: Sich allein an Umsatzzahlen und Gewinnmargen auszurichten, garantiert keinen langfristigen Erfolg mehr. Denn jedes unternehmerische Handeln hat auch Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft – und diese fallen zunehmend auf die Unternehmen zurück und werden zum betriebswirtschaftlichen Risiko. Spätestens die Covid-19-Pandemie kann als ein weiterer Weckruf für nachhaltigeres Wirtschaften gelten, das neben den Finanzen auch die Faktoren Ökologie, Soziales und Wissen einpreist. Denn klar ist: Nachhaltige Unternehmen sind resilienter aufgestellt, können Krisen besser bewältigen und sind dadurch wettbewerbsfähiger. Mehr noch: Durch Nachhaltigkeit lassen sich auch neue Vorteile und Profite erwirtschaften. Daher müssen auch kleine und mittlere Betriebe ihr bisheriges Handeln überdenken, wollen sie erfolgreich bleiben. Der INQA-Lern- und Experimentierraum QuartaVista gibt ihnen hierfür mit dem „Navigationssystem für werteorientierte Unternehmen“ eine Hilfestellung an die Hand. 

Ziel von QuartaVista: Nachhaltiges Handeln bilanzieren  

Wie lässt sich die Nachhaltigkeit eines Unternehmens überprüfen und schwarz auf weiß in der Bilanz abbilden? Genau damit befasste sich das vom Softwarehersteller SAP geführte Förderprojekt QuartaVista („Vier Perspektiven“). Am Beispiel der Lebensmittelbranche nahm das Projekt die Aktivitäten ausgewählter Unternehmen ganzheitlich unter die Lupe und bewertete diese in drei Bereichen abseits der klassischen Betriebsfinanzen: 

  • Umwelt: Wie interagiert das Unternehmen mit der Umwelt? Wie nutzt es Ressourcen und welche? Belastet es die Umwelt? Trägt es zu natürlichen Kreisläufen und zur Kulturlandschaft bei?
  • Soziales: Wie interagiert das Unternehmen mit der Gesellschaft? Schafft es qualifizierte Arbeitsplätze? Bildet es aus? Bildet es seine Beschäftigten weiter? Was trägt es zur Solidargemeinschaft bei?
  • Wissen: Was trägt das Unternehmen zum Wissensfundus bei? Ist es in Forschung und Entwicklung tätig? Meldet es Patente an? Entwickelt es Soft Skills und implizites Wissen neu?  

Mit Kennzahlen Nachhaltigkeit messbar machen 

Im Anschluss wurden konkrete Indikatoren („Key Performance Indicators“, KPIs) entwickelt, mit denen sich das Handeln in diesen Bereichen als Kennzahlen darstellen lässt – und somit für die Unternehmen auch monetär messbar wird. Das können die CO2-Emmissionen sein, die Einhaltung des Tierwohls, die Arbeitsunfallquote, die Gesundheit und Zufriedenheit der Beschäftigten, faire Löhne, Weiterbildungs- und Azubiquoten, Verbandstätigkeiten und vieles mehr. In der Praxis heißt das: In einem Steuerungsinstrument, das von SAP zusammen mit den Projektpartnern entwickelt wurde, und einem Dashboard erfassen die Unternehmen die KPIs, mit denen sie ihr nachhaltiges Wirtschaften voranbringen möchten und definieren klare Zielwerte. Wird ein Ziel erreicht, darf es als Wertschöpfung gebucht werden. Wird es verfehlt, muss eine Rückstellung gebildet werden. Ergebnis ist eine simulierte Bilanz. Auf diese Weise können Unternehmen anhand konkreter Zahlen sehen, wie sie in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt sind und wo Handlungsbedarf besteht. So liefert beispielwiese eine hohe Azubiquote einen positiven Mehrwert für das Unternehmen, eine niedrige Quote einen geringeren oder negativen Wert.  

QuartaVista-Navigationssystem: Echter Gewinn für die Praxis 

Zu den Projektpartner*innen gehörte unter anderem die Bodan Großhandel für Naturkost GmbH aus Überlingen am Bodensee. Das auf Bio-Lebensmittel spezialisierte Unternehmen stellt seit Jahrzehnten Fragen der Umwelt und des Gemeinwohls ins Zentrum seines Handelns und erstellt jährlich einen Gemeinwohl-Bericht. Die Teilnahme bei QuartaVista war da der passende nächste Schritt: „Das Revolutionäre an QuartaVista war für uns der Prognose-Charakter des Navigationssystems. Dieser Ansatz hat das Potenzial, die ganzheitliche Folgenabschätzung für jedermann handhabbar zu machen“, erklärt Geschäftsführer Sascha Damaschun. Vom Projekt begeistert ist auch Philip Luthardt, Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements bei der Bohlsener Mühle aus Bohlsen bei Lüneburg. Das Unternehmen stellt Bio-Getreide her und ist ebenfalls QuartaVista-Projektpartner. „Wir stehen vor der Herausforderung, dass wir unser Nachhaltigkeitsengagement bisher nie in Kennzahlen gegossen haben. Wir wollen Nachhaltigkeitserfolg monetär sichtbar machen. Nur so können wir Nachhaltigkeit wirklich in die strategische Ausrichtung des Unternehmens mit integrieren“, betont Luthardt.

Erfolgreicher Abschluss des Projekts 

Mit diesem positiven Feedback im Rücken wurden zum Abschluss der Projektlaufzeit am 30. März 2021 erste Ergebnisse bei einer hybriden Konferenz – vor Ort in Berlin mit virtuell zugeschalteten Gästen – vorgestellt und mit Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Darunter waren namhafte Expert*innen wie der Umweltwissenschaftler Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, der Ökonom Prof. Dr. Thomas Straubhaar sowie Dr. Martin Heinig, Managing Director SAP Berlin. Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das die INQA-Lern- und Experimentierräume finanziert, zeigte sich auf der Abschlussveranstaltung beeindruckt: „Das Projekt QuartaVista hat neue Denkräume eröffnet. Der Aufruf aus der Förderrichtlinie, technologische und wirtschaftliche Veränderungen mit sozialen Innovationen zu verbinden, wurde tatsächlich mit Leben gefüllt“, so Böhning. „Für mich war dieses Projekt von Anfang an spannend, weil es das Thema Nachhaltigkeit in den betriebswirtschaftlichen Kontext gesetzt hat. Ich bin überzeugt, dass sich ein solches Verständnis von Verantwortung, das sich nicht nur an finanziellen Kenngrößen ablesen lässt, mehr und mehr durchsetzen wird.“

Weitere Informationen zum Projekt QuartaVista finden Sie auf https://www.quartavista.de/.

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