Neues Bundesprogramm fördert Kooperationen im Bereich der Weiterbildung für KMU

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Veränderungen in der Arbeitswelt führen zu einer weitreichenden Beschleunigung des digital getriebenen Strukturwandels, der flexible und kreative Lösungen von Unternehmen, Verwaltungen, Führungskräften und Beschäftigten erfordert. Neue Anforderungen an Kompetenzen und Weiterbildungsangebote stellen für viele Betriebe schon länger eine Herausforderung dar – und nicht alle können dieser Verantwortung für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten gerecht werden. Insbesondere KMU, die nicht über eigene Personalabteilungen verfügen oder in denen Beschäftigte aus unterschiedlichsten Gründen keinen Zugang zu entsprechenden Qualifizierungsmöglichkeiten haben, benötigen deshalb Unterstützung in der Kompetenzentwicklung und Weiterbildung.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zielt mit dem neuen Bundesprogramm „Aufbau von Weiterbildungsverbünden“ darauf ab, verbindliche Kooperations- und Vernetzungsstrukturen zwischen Unternehmen, Bildungs- und Beratungseinrichtungen und weiteren wichtigen Akteuren der Weiterbildungslandschaft aufzubauen. Im Fokus steht dabei der Aufbau, die Entwicklung und die Unterhaltung regionaler Koordinierungsstellen, die einen Weiterbildungsverbund aufbauen und betreuen. Die Initiierung des Programms geht aus der Nationalen Weiterbildungsstrategie hervor, deren integraler Bestandteil es ist, die Beschäftigten dabei zu unterstützen, ihre Kompetenzen im Transformationsprozess der Arbeitswelt zu erhalten, sie anzupassen und Auf- und Umstiege zu ermöglichen. Die Förderung des Austauschs von Unternehmen soll möglichst vielen Beschäftigten den Zugang zu passenden Weiterbildungsangeboten ermöglichen. Im Fokus des Programms stehen insbesondere die Bedarfe von KMU und ihren Beschäftigten:

  • Die KMU sollen bei der Identifizierung des Weiterbildungsbedarfs ihrer Beschäftigten unterstützt werden.
  • Informationen zu beruflichen Weiterbildungen sollen recherchiert, aufbereitet und an die KMU weitergegeben werden.
  • Die Bildungsträger können bei der der inhaltlichen Ausgestaltung neuer Weiterbildungsmaßnahmen, die den Bedarfen der KMU entsprechen, Unterstützung erhalten.

Interessierte Unternehmen können ihre Bewerbungen noch bis einschließlich 25. August 2020 bei der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) einreichen.

Weitere Informationen, Antragsformulare und Kontaktdaten finden Sie auf der Webseite der gsub.

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