Verlängerung des Kurzarbeitergeldes [Update]

Mit der Verlängerung des Kurzarbeitergeldes auf 24 Monate werden Unternehmen und ihre Beschäftigten weiterhin unterstützt, sollten sie durch das Coronavirus Arbeitsausfälle haben.

Der Koalitionsausschuss hat am 25. August beschlossen, die Möglichkeit für den Bezug von Kurzarbeitergeld bis Ende des Jahres 2021 zu verlängern. Betroffene sollen die Leistung bis Ende des nächsten Jahres für maximal 24 Monate beziehen können. Die verlängerte Bezugsdauer soll für alle Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben.

Weiterhin sollen die Sozialversicherungsbeiträge bis 30. Juni 2021 vollständig erstattet werden. Vom 1. Juli 2021 bis höchstens 31. Dezember 2021 sollen für alle Betriebe, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, die Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte erstattet werden.

Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales.

Bereits im April traten Erleichterungen zum Bezug des Kurzarbeitergeldes rückwirkend zum 01. März 2020 in Kraft. Die wichtigsten aktuellen Erleichterungen sind:

Befristete Anhebung des Kurzarbeitergeldes: Gestaffelt nach der Bezugsdauer soll es auf bis zu 80 Prozent (für Eltern auf bis zu 87 Prozent) erhöht werden. So werden ab dem vierten Monat des Kurzarbeitergeldbezugs 70/77 Prozent, ab dem siebten Monat 80/87 Prozent des Lohnausfalls gezahlt. Die Anhebung wird bis zum 31. Dezember 2021 für alle verlängert, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.Es reicht, wenn 10 Prozent der Beschäftigten eines Betriebes von Arbeitsausfall betroffen sind, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.Sozialversicherungsbeiträge werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit bis zum 30. Juni 2021 vollständig erstattet. Für alle Betriebe, die bis zum 30. Juni 2021 Kurzarbeit eingeführt haben, sollen die Sozialversicherungsbeiträge vom 01. Juli 2021 bis höchstens 31. Dezember 2021 zur Hälfte erstattet werden.Kurzarbeitergeld ist auch für Beschäftigte in Zeitarbeit möglich.In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.

Ansprechpartner ist die Bundesagentur für Arbeit, dort können Anzeigen von Kurzarbeit jederzeit online erfolgen.

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