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Hintergrund: INQA-Lern- und Experimentierräume

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit Projekte, die zukunftsfähige Lösungen für die Herausforderungen der digitalisierten Arbeitswelt von morgen und den Einsatz von künstlicher Intelligenz entwickeln – partizipativ, sozialpartnerschaftlich und nah an der betrieblichen Praxis.

Können Exoskelette Pflegekräften die Arbeit erleichtern? Gelingt es Verwaltungen, mit agilen Strukturen den Service für die Bürger*innen zu verbessern? Kann Künstliche Intelligenz (KI) die Stressbelastung von Busfahrer*innen reduzieren? All das sind Fragen, auf die die 28 Lern- und Experimentierräume der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) Antworten suchen. Denn aus den konkreten Projekten, die den Arbeitsalltag der teilnehmenden Betriebe direkt verändern, werden wichtige Erfahrungen gewonnen, von denen auch andere Unternehmen und Verwaltungen lernen können. So geben die INQA-Lern- und Experimentierräume wichtige Impulse für die Entwicklung einer zukünftigen Arbeitswelt, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht.

Best-Practice-Beispiele für eine zukunftsfähige Arbeitsgestaltung

Alle Bereiche der Wirtschaft sind von der Digitalisierung betroffen und müssen sich auf Veränderungen einstellen. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit geförderten INQA-Lern- und Experimentierräume bieten die Chance, neue Arbeitsweisen und Strukturen für die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse von Betrieben zu entwickeln. INQA sorgt zudem für die Vernetzung der Projekte untereinander und für den Transfer der Erfahrungen. Gefördert werden Projekte, die so angelegt sind, dass die Beschäftigten und ihre Vertreterinnen und Vertreter im Sinne eines sozialpartnerschaftlichen Co-Managements mit Beginn der Planungsphase an den Projekten beteiligt sind. So wird sichergestellt, dass Interessen des Unternehmens und der Mitarbeiter*innen gleichermaßen berücksichtigt werden. Die INQA-Lern- und Experimentierräume, die wissenschaftliche begleitet und evaluiert werden, liefern mit den Best-Practice-Beispielen wichtige Erkenntnisse für eine zukunftsfähige Arbeitsgestaltung.

Inhaltliche Ausrichtung der Lern- und Experimentierräume

Im Jahr 2018 begann die Förderung der ersten 17 Lern- und Experimentierräume, die hochgradig innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln und erproben. Dabei sollen technologische und wirtschaftliche Neuerungen mit sozialen Innovationen verknüpft werden. Voraussetzung für die Projektförderung ist der Bezug zu mindestens einem der vier INQA-Themenfelder: Führung, Vielfalt, Gesundheit sowie Kompetenz.

  • Beispiel „Führung“: Im Förderprojekt „QuartaVista“ (vier Blickwinkel) werden neue Instrumente entwickelt und erprobt, um neben betriebswirtschaftlichen Kennzahlen wie dem Gewinn auch die Dimensionen Natur, Gesellschaft und Wissensfundus zu erfassen. Wie ressourcenschonend und nachhaltig arbeitet das Unternehmen? Sorgt es für qualifizierte Arbeitsplätze? Fördert es Soft Skills? Durch die Einbeziehung dieser Faktoren können Unternehmen ihren Erfolg auf einer breiteren und zukunftsorientierten Basis bewerten.
  • Beispiel „Vielfalt“: Bei „#WomenDigit“ wird erprobt, wie durch die digitale Transformation neue Ansätze in der Organisation von Arbeit, in Führung und Unternehmenskultur entwickelt werden können, die neue Chancen für Frauen eröffnen. Ein Beispiel ist die Lackiererei eines Autoherstellers. Die Umgestaltung des klassischen Dreischichtsystems soll flexiblere Arbeitszeiten ermöglichen, wovon vor allem Alleinerziehende profitieren – meist Frauen. Die neuen Arbeitszeitmodelle werden von den Beschäftigten selbst gestaltet. Bewähren sie sich, sollen sie künftig auch in anderen Bereichen eingeführt werden.
  • Beispiel „Gesundheit“: Der Experimentierraum „EXPERTISE 4.0“ untersucht, wie der Einsatz von Exoskeletten Pflegende bei ihrer oft körperlich anstrengenden Arbeit entlasten kann. Praktische Erfahrungen werden mit Exoskeletten im pflegerischen Alltag gesammelt. Mittels einer Wissensplattform werden die Ergebnisse anderen interessierten Einrichtungen zur Verfügung gestellt.
  • Beispiel „Kompetenz“: Die Digitalisierung stellt auch die öffentlichen Verwaltungen vor große Herausforderungen. Bei „AgilKom“ wird mit agilen Methoden erprobt, wie der öffentliche Sektor neue Arbeitsweisen anwenden kann, um den gestiegenen Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Service gerecht zu werden. Interdisziplinäre, hierarchie- und organisationsübergreifende Teams ermöglichen ein Ausprobieren neuer Arbeitskonstellationen und -Methoden.

Lern- und Experimentierräume KI

Im Zuge der Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnt Künstliche Intelligenz immer mehr an Bedeutung. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, starteten 2020 zusätzlich die elf INQA-Lern- und Experimentierräume KI. Das BMAS will die Entwicklung und den Einsatz von KI in der Arbeitswelt transparent machen und die digitale Zukunft menschenzentriert gestalten.
Die INQA-Förderprojekte entwickeln sozialpartnerschaftlich Strategien. Etwa 50 kleinere und größere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen sowie zahlreiche Universitäten und weitere Organisationen sind beteiligt. Inhaltlich werden unterschiedliche Anknüpfungspunkte im Zusammenspiel der Arbeitswelt und KI angesprochen wie betriebliche Weiterbildung, diskriminierungsfreie KI, Arbeitssicherheit und die Integration von Assistenzsystemen im Arbeitsalltag. Ziele sind die Umsetzung und der Transfer von Erkenntnissen und Instrumenten zur Gestaltung der Arbeitswelt im digitalen Wandel und die Entwicklung und Erprobung betrieblicher Gestaltungslösungen, insbesondere für KMU.
Beispiel für einen Lern- und Experimentierraum KI ist „KARAT“: KI analysiert die individuelle Belastung von Beschäftigten in Fahrberufen und entwickelt Verbesserungsvorschläge zur Reduzierung von Stressfaktoren und allgemeiner Arbeitsbelastung.

Schwerpunkt der Förderung bei KMU

Gefördert wurden Verwaltungen und Betriebe unterschiedlicher Größe, bevorzugt jedoch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Beschäftigten. Neue Förderanträge können nicht mehr gestellt werden.
Eine Übersicht zu den 28 INQA Lern- und Experimentierräumen finden Sie hier: Lern- und Experimentierräume, Lern- und Experimentierräume KI.

INQA-Kurzvorstellung

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) ist eine vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales ins Leben gerufene Initiative, die gemeinsam von Politik, Arbeitgeberverbänden, Kammern und Gewerkschaften getragen wird. Sie versteht sich als neutrale und nicht-kommerzielle Praxisplattform. INQA setzt sich für die Gestaltung einer zukunftsfähigen Arbeitskultur und neue Qualität der Arbeit in Deutschland mit attraktiven Arbeitsbedingungen ein. Sie begleitet Unternehmen, Verwaltungen und deren Beschäftigte im Wandel der Arbeitswelt. Die Initiative bietet eine Vielfalt an Beratungs- und Informationsangeboten sowie ein breites Netzwerk. INQA agiert nah an den Organisationen und hat ein Ohr für den betrieblichen Alltag.

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