Gesundheit 2 Minuten Lesezeit So stär­ken Sie mit On­li­ne­tools die psy­chi­sche Ge­sund­heit Startseite Themen Gesundheit Körperliche Gesundheit am Arbeitsplatz
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  • Die psychische Gesundheit der Beschäftigten ist genauso wichtig wie ihr körperliches Wohlbefinden.
  • Moderne digitale Angebote helfen Mitarbeiter*innen bei der Reduzierung von Stress und der Prävention psychischer Krankheiten.
  • Die Firma Gundlach Bau und Immobilien nutzt hierfür z. B. die Onlineplattform Selfapy.
  • Das Tool bietet Beschäftigten anonyme und flexible Unterstützung in psychischen Belastungssituationen.

Heutzutage bedeutet betriebliche Gesundheitsförderung mehr als hausinterne Yoga- und Fitnesskurse. Auch die psychische Gesundheit der Belegschaft gehört dazu. Denn Druck und Stress und die damit verbundenen psychischen Belastungen am Arbeitsplatz nehmen seit Jahren zu. Viele Betriebe tragen hohe Kosten, die mit psychisch bedingten Arbeitsausfällen und sogar Frühberentungen einhergehen. Die Coronavirus-Pandemie verstärkt die Belastungen für viele Menschen zusätzlich. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, gibt es längst auch hilfreiche Onlinetherapieangebote. Selfapy ist ein solches Tool. Die Firma Gundlach Bau und Immobilien, ein mittelständisches Hochbau- und Verwaltungsunternehmen aus Hannover, führte es für seine über 200 Mitarbeiter*innen ein. In Onlinekursen werden ihnen Fähigkeiten vermittelt, mit psychischen Belastungen umzugehen. Selfapy basiert auf kognitiver Verhaltenstherapie, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.

Wie führt man Selfapy im Unternehmen ein? Gesundheitsmanagerin Judith Friedrich über Selfapy

Selfapy & Co. bieten niedrigschwelligen Zugang zum Thema psychische Gesundheit

Mit dem Einführen von Maßnahmen zur Unterstützung der psychischen Gesundheit stellt sich das Bauunternehmen einem hochsensiblen Thema. Denn bei vielen Betroffenen ist die Hemmschwelle groß, über seelische Belastungen oder Erkrankungen zu sprechen. Die Vorteile von Selfapy kommen vor allem bei jüngeren Beschäftigten sehr gut an: Das Angebot ist anonym, onlinebasiert und immer zugänglich. Diese Unmittelbarkeit nutzt insbesondere denjenigen, deren Widerstand groß ist, an einer Therapie persönlich teilzunehmen. Die Betroffenen erhalten bei Selfapy eine vollwertige Beratung von qualifizierten Psycholog*innen. Die Onlinetherapie ist jedoch kein Ersatz für ein persönliches Therapiegespräch. Vielmehr soll es bereits in den Anfängen einer psychischen Belastungssituation greifen, in akuten Krisenfällen Soforthilfe leisten oder die oft monatelangen Wartezeiten für eine Psychotherapie überbrücken. 

Selfapy hilft den Beschäftigten bei der psychischen Gesundheit Betriebsrat Andreas Olfermann über die Erfahrungen

So lassen sich digitale Tools für mehr psychische Gesundheit nutzen

Online-Instrumente wie Selfapy bestehen aus einem vielseitigen Angebot zur Unterstützung der psychischen Gesundheit im Betrieb. Die Firma Gundlach Bau und Immobilien setzt Selfapy wie folgt ein:

Anonyme Nutzung

Die Beschäftigten können sich während oder außerhalb der Arbeitszeit anonym auf der Plattform anmelden und Angebote entsprechend ihrer persönlichen Belastung oder ihrem individuellen Problem auswählen.

Breite Palette an Themen und Schwerpunkten

Die Angebote reichen von Trainings zur Stressbewältigung bis hin zu Kursen gegen Depression, Bulimie oder Magersucht. Die Kurse orientieren sich an den Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie und sind jeweils in neun Wochenmodule gegliedert.

Individuelle Übungen

Jeder Kurs besteht aus Texten und Videos, vor allem aber individualisierbaren Übungen. So finden die Beschäftigten die Unterstützung, die ihnen gezielt hilft.

Notfall-Hotline

Zudem haben die Betroffenen die Möglichkeit, in akuten Krisen anonym eine Notfall-Hotline anzurufen. Sie werden dann telefonisch von den ausgebildeten Psycholog*innen der Selfapy GmbH beraten.

Rückzugsmöglichkeiten für Beschäftigte

Den Mitarbeiter*innen stehen Räumlichkeiten zur Verfügung, in die sie sich jederzeit für ein ungestörtes Telefonat zurückziehen können.

Regelmäßige Erinnerungen

Zuletzt nicht unwichtig: Damit die Beschäftigten das Tool auch wirklich nutzen, wird regelmäßig daran erinnert, dass es existiert. Das macht z. B. der Betriebsrat im Rahmen der halbjährlichen Achtsamkeitstage.

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