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  • Die ASSKEA GmbH ist heute eines der innovativsten Unternehmen der Medizintechnik.
  • Eine gute Unternehmenskultur sowie qualifizierte und zufriedene Mitarbeiter*innen sichern die Wettbewerbsfähigkeit.
  • Der INQA-Prozess Kulturwandel half dem Unternehmen, das Betriebsklima zu verbessern und qualifizierte Mitarbeiter*innen zu binden.

Attraktive Arbeitsbedingungen und zufriedene Mitarbeiter*innen sind der Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Denn sie bilden die Basis, um Fachkräfte zu rekrutieren und langfristig zu binden. Die thüringische ASSKEA GmbH ist derzeit gut am Markt aufgestellt und seit Jahren kontinuierlich gewachsen. In den Hallen am Standort in Gebesee wird auf höchstem Niveau geforscht und gefertigt. Die innovativen Produkte sind marktfähig und werden weltweit exportiert. Bei dieser Entwicklung half auch der INQA-Prozess Kulturwandel.

Ausgangslage: Was war die Herausforderung?

Die 2003 gegründete ASSKEA GmbH zählt zu den innovativsten Unternehmen der Medizintechnik. Jährlich werden hier in vierstelliger Stückzahl hochspezialisierte Absauger für den medizinischen Bereich produziert. Der Betrieb beschäftigt mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter*innen. Viele der Beschäftigten arbeiten bereits seit mehr als fünf Jahren, einige schon über zehn Jahre im Betrieb. Teamfähigkeit und ein gutes Arbeitsklima werden bei ASSKEA hochgehalten.

Doch Geschäftsführer Andreas Lißner war trotz dieser positiven Ausgangslage klar: Um zukunftsfähig zu bleiben, musste die Unternehmenskultur ausgebaut werden. Am Anfang des Kulturwandels stand also ein Blick in die Zukunft: Wie wird es auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten gelingen, qualifiziertes Personal für die speziellen Anforderungen in der Medizintechnik zu finden und zu binden?

Maßnahmen: Was wurde getan?

Mit Unterstützung des INQA-Prozess Kulturwandel wollte die ASSKEA GmbH ihre Personalpolitik in den Bereichen Führung, Wissen, Gesundheit und Diversität für die Zukunft aufstellen. Zunächst wurde der dafür notwendige Handlungsbedarf im Rahmen einer anonymen Online-Befragung ermittelt. Die Mitarbeiter*innen äußerten ihre Wünsche und formulierten mögliche Verbesserungsvorschläge. Rosina Szellatis, Projektgruppenleiterin des betriebsinternen Audit-Prozesses, registrierte erfreut den hohen Rücklauf von 79 Prozent der Belegschaft: „Die Mitarbeiter*innen wünschen sich, dass sie regelmäßig über aktuelle Themen informiert werden und noch stärker Wertschätzung erhalten.“

Ergebnisse: Was konnte erreicht werden?

Auf die Analyse des Status quo folgte die Erarbeitung des Entwicklungsplans durch eine interne Projektgruppe. Hier wurde eine Reihe von Maßnahmen formuliert, die in den kommenden Monaten gemeinsam umgesetzt wurden. Dazu gehörten unter anderem:

Führung

In wöchentlichen Feedbackrunden mit den zuständigen Abteilungsleiter*innen erfahren Mitarbeiter*innen mehr Lob und Wertschätzung im Arbeitsalltag. Der direkte Austausch fördert die Sicherung der Arbeitsqualität.

Wissen

Für einen besseren innerbetrieblichen Wissenstransfer wurde das Intranet neu gestaltet und ausgebaut. So wird spezielles Einzelwissen für alle Mitarbeiter*innen zugänglich. Auch die Kommunikation nach außen wurde optimiert.

Gesundheit

Um das Wohl der Beschäftigten zu sichern und Belastungen am Arbeitsplatz zu vermeiden, findet zwei- bis dreimal im Jahr ein Gesundheitstag mit Betriebsarzt*ärztin, Krankenkassenvertreter*innen und Sicherheitsbeauftragten statt. Regelmäßige Schutzimpfungen unterstützen die Vorsorge.

Personalentwicklung

Über das neue innerbetriebliche Vorschlagswesen können Mitarbeiter*innen nun Verbesserungsideen äußern und erhalten bei erfolgreicher Umsetzung eine Prämie. Dies fördert die Motivation und gibt Wertschätzung. Zudem wurden sämtliche Schulungs- und Entwicklungspläne optimiert.

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