Gesundheit 2 Minuten Lesezeit Di­gi­GAAB Startseite Über uns INQA-Experimentierräume
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Wie können Handwerksbetriebe die Herausforderungen des digitalen Wandels meistern und dabei die Arbeit auf Baustellen sicherer und gesünder gestalten? Damit beschäftigte sich der INQA-Experimentierraum DigiGAAB (Digital unterstützter Gesundheits- und Arbeitsschutz im Ausbauhandwerk). Gemeinsam mit den Beschäftigten wurden hier digitale Lösungen für das Baugewerbe entwickelt.

Projektziel

Im Rahmen des Förderprojekts DigiGAAB sollte der Arbeits- und Gesundheitsschutz mithilfe digitaler Technologien in den normalen Bauablauf integriert werden. Hierfür erforschte und erprobte das Projektkonsortium unterstützende Technologien, die besonders kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) des Ausbauhandwerks ermöglichen, an der digitalen Transformation teilzuhaben.

Arbeitsweise

„Mehr Sicherheit durch Partizipation“ lautete der Grundsatz des Projekts. Zunächst wurde eine App entwickelt, die die Arbeitsschutz-Anforderungen auf der Baustelle abbildet und den Nutzer*innen somit qualitätsbewussteres Arbeiten ermöglicht, etwa bei der Sicherheits- und Gefahrenschutzplanung. Darüber hinaus gibt es zwei experimentelle Lernräume. Der erste widmete sich dem „Training on the Job“, das heißt praktischen Erfahrungen mit neuen Technologien während des Einsatzes auf der Baustelle. Ein zweiter beschäftigte sich mit der Entwicklung einer künftigen Systemlandschaft im Ausbauhandwerk.

Dabei wurden stets folgende drei Faktoren berücksichtigt: Wie lernen Mitarbeiter*innen im Handwerk und wie wird das Lernverhalten verbessert? Wie müssen KMU organisiert sein, damit sie das „neue Lernen“ am Arbeitsplatz optimal fördern? Und wie müssen unterstützende digitale Systeme gestaltet sein, damit sie sowohl die Bedürfnisse der Belegschaft als auch die fachlichen Anforderungen gleichermaßen erfüllen?

Steckbrief

Projektleiter*in:

  • Dr. Roland Falk, Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateurhandwerks mbH, Stuttgart

Projektpartner*innen:

  • Arno Bohmüller – Stuckateur und Malerbetrieb, Walzbachtal
  • Besemer Ausbau und Fassade GbR, Kohlberg
  • BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Berlin
  • Christian Gröber GmbH & Co. KG, Stuttgart
  • Forum Soziale Technikgestaltung c/o Talheimer Verlag, Mössingen-Talheim
  • Friederich Stuck – Putz – Farbe, Bad Friedrichshall
  • FS MEDIEN, Rutesheim
  • Gipser- und Stuckateurgeschäft Mathias Schweikle, Pfalzgrafenweiler
  • Heller Stuckateur + Maler GmbH, Weil der Stadt
  • Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Frankfurt am Main
  • Kurt Sauer GmbH Ausbau + Fassade, Epfenbach
  • Manuel Keicher Stuckateur- und Malerbetrieb, Heilbronn-Biberach
  • Offensive Mittelstand BW, Pliezhausen
  • Sauter GmbH, Singen
  • Soyez Stuckateur GmbH, Ilsfeld
  • Steinbeis-Transferzentrum Produkt- und Verfahrensbewertung (nur mit LOI), Weil der Stadt
  • Striebel GmbH, Laupheim
  • Stuckateur Salzer, Dettingen
  • Stuckateurbetrieb Thomas Salzer, Kusterdingen
  • Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., Berlin

Projektlaufzeit:

28.11.2018 – 30.06.2022

Projektwebsite:

https://digigaab.stuck-komzet.de/

Entwicklungen seit Projektabschluss:

Abschlussveranstaltung

DigiGAAB-Abschlussveranstaltung am 21.06.2022 im Rahmen des Zukunftstages „Digital meets Klima“, Branchenzentrum Ausbau und Fassade Rutesheim.

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