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Ob mobiles Fahrpersonal oder digital arbeitende Büroangestellte – bei den Leipziger Verkehrsbetrieben sollen innovative Lösungen das Arbeiten für beide Beschäftigtengruppen einfacher und attraktiver machen. Im INQA-Experimentierraum MADAM wurden die Lösungen entwickelt. 

Projektziel

„Mobile Arbeit wird digital – Digitale Arbeit wird mobil“: Im Förderprojekt MADAM haben die Leipziger Verkehrsbetriebe innovative Lösungen für digital-mobile Arbeitsprozesse entwickelt. Zielgruppe 1 war das Fahrpersonal. Die mobil, aber isoliert arbeitenden Fahrer*innen wurden mithilfe einer Tablet-Anwendung vernetzt, um sie stärker in die innerbetrieblichen und sozialen Prozesse zu integrieren. Zielgruppe 2 waren Beschäftigte mit kaufmännischen und administrativen Aufgaben. Ihnen wurde ein höheres Maß an orts- und zeitflexiblem Arbeiten ermöglicht. Ziel war eine höhere Arbeitszufriedenheit, mehr Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben und damit letztlich eine stärkere Mitarbeiterbindung.

Arbeitsweise

Die Lösungen wurden im Rahmen eines Experimentierraums entwickelt, erprobt, evaluiert und optimiert. Gearbeitet wurde in interdisziplinären Projektteams, die alle relevanten betrieblichen Stakeholder der LVB einbanden (Mitarbeiter*innen, Führungskräfte, Betriebsrat, Personalbereich). Der Prozess folgte dem Design-Thinking-Ansatz. Durch diese Methode wurde ein gleichermaßen lösungsorientiertes wie hochgradig partizipatives Vorgehen gesichert.

Steckbrief

Projektleiter*in:

  • Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH

Projektpartner*in:

  • INPUT Consulting. Gemeinnützige Gesellschaft für Innovationstransfer, Post und Telekommunikation mbH, Stuttgart

Projektlaufzeit:

01.11.2018 – 31.10.2021

Projektwebsite:

https://www.madam-leipzig.de/

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