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Das sind die 4 Faktoren erfolgreicher Netzwerke
  • Die Arbeit in Netzwerken ist komplex, da verschiedene Akteur*innen mit ihren Interessen und Unternehmenskulturen zusammengebracht werden müssen.
  • Es gibt jedoch Erfolgsfaktoren für das Vernetzen, die auch Sie sich zunutze machen können.
  • Die Hauptfrage ist: Wie können Sie aus Freiwilligkeit und Vielfalt eine verbindliche und funktionierende Zusammenarbeit etablieren?

Ob Sie ein eigenes Netzwerk gründen, einem Netzwerk beitreten oder ein bestehendes Netzwerk erweitern wollen: Es gibt eine Reihe von Faktoren, die wichtig sind, damit das Vernetzen gelingt und Ihr Netzwerk zum Erfolg wird. Denn in einem Netzwerk finden sich autonome Partner allein aufgrund von Freiwilligkeit zusammen. Die Kunst besteht darin, die verschiedenen Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen sowie Interessen und Ressourcen der Beteiligten in Einklang zu bringen. Netzwerken bedeutet im Kern: Jeder Partner konzentriert sich auf das, was er am besten kann und bringt diese Kompetenzen für ein gemeinsames Ziel ein. So entsteht eine Arbeitsteilung, die für alle Seiten fruchtbar ist.

Auf einen Blick: Die 4 Faktoren erfolgreicher Netzwerke

Die konkrete Netzwerkarbeit ist ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dennoch lassen sich vier übergeordnete Aspekte ausmachen, die erfolgreiche Netzwerke auszeichnen. Diese sind:

Einbindung aller wichtigen Akteur*innen

Beteiligen Sie alle relevanten Partner auf Augenhöhe und stellen sie ihren individuellen Nutzen und Beitrag im Netzwerk sicher.

Aufbau von Strukturen

Einigen Sie sich mit Ihren Partnern auf ein Regelwerk für die Zusammenarbeit und benennen Sie eine verantwortliche Person, die das Netzwerk steuert.

Netzwerkarbeit als Prozess

Legen Sie gemeinsam Ziele und Maßnahmen fest und evaluieren Sie diese regelmäßig. Steuern Sie nach, wo es hakt, und entwickeln Sie so Ihr Netzwerk weiter.

Kommunikation und VertrauenSeien Sie transparent, was Sie im Netzwerk erreichen wollen und einbringen können. Kommunizieren Sie die Erfolge des Netzwerks abgestimmt nach außen.
Erfolgsfaktor 1: Holen Sie alle wesentlichen Akteur*innen an Bord

Erfolgsfaktor 1: Holen Sie alle wesentlichen Akteur*innen an Bord

Damit Ihr Netzwerk gelingt, sollte es möglichst vollständig sein. Beteiligen Sie daher alle Partner, die zur Erreichung Ihres Ziels wichtig sind. Sehen Sie es als Prozess: Sie können die Initiative ergreifen und auf erste interessierte Partner zugehen und mit ihnen ein Kernnetzwerk gründen. Im Anschluss können Sie gemeinsam überlegen, welche weiteren Partner geeignet wären und so Ihr Netzwerk Schritt für Schritt ausbauen. In einem erfolgreichen Netzwerk begegnen sich zudem alle beteiligten Akteur*innen auf Augenhöhe, der individuelle Nutzen und Beitrag ist allen klar. Schaffen Sie hierfür ein Umfeld, in dem gleichberechtigt und lösungsorientiert zusammengearbeitet wird, in dem jeder Partner einen Beitrag leistet, seine spezifischen Kompetenzen einbringt und zugleich einen Nutzen aus dem Netzwerk zieht, den er allein nicht erzielen könnte. So entsteht für alle Netzwerkakteur*innen eine Situation, von der sie profitieren und die sie motiviert.

Erfolgsfaktor 2: Bauen Sie verbindliche Strukturen auf

Trotz aller Freiwilligkeit, mit der sich verschiedene Akteur*innen zusammentun: Netzwerkarbeit braucht Verbindlichkeit. Es ist wichtig, dass sich alle Partner auf klare Grundlagen der Zusammenarbeit verlassen können. Hierfür empfiehlt sich ein gemeinsames Regelwerk, z. B. eine schriftliche Erklärung, Satzung oder Kooperationsvereinbarung. Darin können die Beteiligten ihre Ziele, Aufgaben und die Art und Weise ihrer Zusammenarbeit festhalten. Dazu gehört auch, dass geklärt wird, welche finanziellen und personellen Ressourcen die Partner einbringen können, welche Konfliktregeln es gibt und wie man zu Entscheidungen findet. Ansonsten kann die gemeinsame Arbeit schnell zum Erliegen kommen. Darüber hinaus braucht ein Netzwerk eine professionelle Steuerung, z. B. eine koordinierende Person oder eine Geschäftsführung. Sie hält das Netzwerk zusammen, pflegt den Kontakt, organisiert Arbeitstreffen, moderiert als neutrale Instanz bei Konflikten und vertritt das Netzwerk nach außen.

Erfolgsfaktor 3: Gestalten Sie die Netzwerkarbeit als fortlaufenden Prozess

Wie in Unternehmen profitiert auch die Arbeit in Netzwerken von einem strategischen Vorgehen. Das gilt insbesondere, weil hier oft verschiedenste Partner zusammenfinden, die gemeinsam etwas erreichen wollen. Deshalb ist es hilfreich, wenn sich die Akteur*innen an einem „roten Faden“ orientieren können. Damit gemeint ist ein gemeinsam gestalteter Prozess, in dem Analyse, die Ableitung von Zielen und Maßnahmen, deren Umsetzung und Erfolgskontrolle sowie eine entsprechende Anpassung von Zielen und Maßnahmen aufeinander folgen. Konkret heißt das: Geben Sie sich im Netzwerk eine mittel- und langfristige Planung, legen Sie Ziele und Teilziele fest und definieren Sie Erfolgskriterien, die Sie später überprüfen können. In einer regelmäßigen Evaluation, z. B. halbjährlich oder jährlich, können Sie gemeinsam auf das Erreichte schauen und nachsteuern. Das verhindert im Übrigen auch, dass Ihr Netzwerk einschläft.

Erfolgsfaktor 4: Sichern Sie Kommunikation und Vertrauen

Was Netzwerke ebenfalls brauchen, ist offene Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Das beginnt schon beim Aufbau des Netzwerks: Jeder Partner sollte transparent machen, was er erreichen will und was er bereit ist, selbst einzubringen. Auf diese Weise kann ein ausgewogenes Geben und Nehmen entstehen – eine wichtige Bedingung in Netzwerken. Aber auch Kommunikation nach außen und öffentliche Wahrnehmung sind wichtig. Denn eine gute Außendarstellung ist für viele Netzwerkakteur*innen eine entscheidende Motivation. Denkbar ist z. B. die regelmäßige Einbindung der regionalen Presse, die Information von interessierten Kreisen über Newsletter oder soziale Medien, eine gut gestaltete Webseite bis hin zu eigenen Imagefilmen fürs Internet. Jede Öffentlichkeitsarbeit muss allerdings unter den Partnern abgestimmt sein. So vermeiden Sie, dass einzelne Personen oder Institutionen stärker in den Vordergrund rücken, als es von den anderen akzeptiert wird.

Fotograf: David Biene

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