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Einsamkeit und Bildung in Kindheit und Jugend

Einsamkeit kennt kein Alter. Während der Corona-Pandemie ist Einsamkeit bei Kindern und Jugendlichen mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wie man Einsamkeit im Kinder- und Jugendalter entgegenwirken kann, und welche strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden müssen, erläutert Jun.-Prof. Dr. Martina Richter der Universität Duisburg-Essen.

Einsamkeit betrifft grundsätzlich sämtliche Lebensalter und sie bedarf deshalb einer breiten fachwissenschaftlichen und fachpolitischen Aufmerksamkeit. In der Corona-Pandemie zeigt sich Einsamkeit als Phänomen in Kindheit und Jugend, das erst allmählich in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Sichtbar wird die hohe Bedeutung einer öffentlich verantworteten sozialen Infrastruktur zur Eröffnung von Bildung und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Einsamkeit ist als Ausdruck sozialer Verwiesenheit auf andere zu verstehen. Daraus ergibt sich eine Notwendigkeit der Ermöglichung von verlässlichen Beziehungen für Kinder und Jugendlichen in einer sozialen Infrastruktur aus pädagogischen Institutionen. Einsamkeit ist insofern gerade auch als Phänomen zu begreifen, das sich in den Kontext spezifischer gesellschaftlicher Bedingungen des Aufwachsens stellen lässt, über die eine soziale Infrastruktur abzusichern ist.

Entscheidend sind gleichwohl auch die strukturellen Voraussetzungen, d.h. die Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen, die für das Aufwachsen bestimmend sind. Ein Aufwachsen in ökonomisch unsicheren Verhältnissen geht in hohem Maße mit Belastungen und Bewältigungsanforderungen einher, die sich in unterschiedlicher Weise bei Kindern und Jugendlichen zeigen können. Dass diese prekären Lebensverhältnisse im Zuge des Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen wirkmächtig sind und als solche auch von ihnen erlebt und artikuliert werden, wurde in Forschungen auch bereits vielfach nachgezeichnet. Untersuchungen im Bereich der erziehungswissenschaftlichen Kindheits- und Jugendforschung zum Aufwachsen unter Bedingungen einer Pandemie können zeigen, dass eine hohe Sensibilität für die eigene strukturelle Position und die damit oftmals beschränkten Möglichkeiten und Zugänge bzw. wahrgenommenen sozialen Ausschlüsse im Alltag bestehen und sich zum Beispiel in Angst sowie Scham und Beschämung bei Kindern und Jugendlichen, aber auch in einem Gefühl der Einsamkeit ausdrücken können.

Vor diesem Hintergrund erweist sich eine verlässliche soziale Infrastruktur aus sozialpädagogischen Angeboten gerade auch im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe als wesentlich, die in ihrer Gestalt und ihren Möglichkeiten in Passung zu bringen sind zu den Bedarfen von Kindern und Jugendlichen. Demnach ist eine Perspektive anzulegen, die Fragen der Ausgestaltung sozialpädagogischer Settings im Interesse von Kindern und Jugendlichen zentral setzt, jedoch keineswegs im Sinne einer individualisierenden Überantwortung von Problemen, Krisen und Notlagen. Vielmehr gilt der Blick der strukturellen und organisationalen Ausgestaltung sowie den pädagogischen Möglichkeiten institutioneller Settings der Kinder- und Jugendhilfe, mit dem Anspruch, allen Kindern und Jugendlichen Inklusion, Partizipation und Anerkennung zuzusichern.

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