Toxische Beziehungsdynamiken können überall dort entstehen, wo Menschen miteinander verbunden sind: in Partnerschaften, innerhalb der Familie – aber auch im beruflichen Umfeld. Die Auswirkungen bleiben dabei häufig nicht auf die jeweilige Beziehung beschränkt.
Wer über längere Zeit abgewertet, kontrolliert, manipuliert oder verunsichert wird, kann zunehmend unter Angst, Selbstzweifeln und emotionaler Belastung leiden. Gedanken kreisen um Konflikte oder darum, wie die nächste Situation ausgehen wird. Konzentration und Leistungsfähigkeit können darunter leiden, Fehler können sich häufen oder der Umgang mit Kolleginnen und Kollegen verändert sich.
Entsteht eine solche Dynamik im beruflichen Umfeld selbst, kann die Arbeit zum zusätzlichen Belastungsfaktor werden. Unsicherheit, Angst vor Fehlern, Rückzug oder zunehmende Fehlzeiten können mögliche Folgen sein.
Für Unternehmen und Führungskräfte stellt sich damit die Frage: Wie können sich solche Belastungen im Arbeitsalltag zeigen – und welche Möglichkeiten gibt es, betroffene Mitarbeitende angemessen zu unterstützen?
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