Berufliche Weiterbildungen und Arbeitsqualität – ein Überblick
  • Neue Technologien, demografischer Wandel und Fachkräftesicherung erfordern entsprechend qualifizierte Mitarbeiter*innen.
  • Mit strategischer Personalentwicklung und beruflichen Weiterbildungen können Unternehmen Arbeitsqualität und Engagement steigern.
  • Ein Erfolgstrend: 70 Prozent der Betriebe nutzen Mitarbeitergespräche, um die berufliche Qualifizierung ihrer Beschäftigten voranzutreiben.

Wer einen Beruf heute erfolgreich bis zur Rente ausüben möchte, muss sich auf lebensbegleitendes Lernen einstellen. Der demografische Wandel und die fortschreitende Digitalisierung machen eine strategische Personalentwicklung in Betrieben unverzichtbar. Neue Technologien und veränderte Betriebsabläufe erfordern, dass Unternehmen qualifiziertes Personal rekrutieren und ihre Beschäftigten entsprechend weiterbilden. Maßnahmen gibt es viele. Ob Mitarbeitergespräche oder Zielvereinbarungen, Entwicklungspläne oder betriebliche Fortbildungen: Mit diversen Instrumenten lässt sich nicht nur die Kompetenz der Beschäftigten verbessern, sondern auch ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen stärken.

Was tun Betriebe, um qualifiziertes Personal zu finden? Welche Strategien nutzen Unternehmen, um Mitarbeiter*innen weiterzubilden? Und wie reagieren die Beschäftigten darauf? Detaillierte Antworten liefert Ihnen der INQA-Monitor „Personalentwicklung und Weiterbildung“.

Verschiedene Personalentwicklungsmaßnahmen – ein Ziel

Vor allem größere, aber auch vermehrt kleinere Betriebe nutzen heute eine gut strukturierte Personalentwicklung, um ihre Beschäftigten kontinuierlich zu fördern. In über 70 Prozent der Unternehmen wird in Mitarbeitergesprächen über die berufliche Weiterentwicklung gesprochen. In diesen Gesprächen geht es auch um Feedback zu erbrachten Leistungen und natürlich um die Wünsche und Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen. Mitarbeitergespräche sind somit ein wichtiges Instrument für eine vertrauensvolle und dauerhafte Zusammenarbeit.

Verbreitung von Feedbackgesprächen in Unternehmen

Mitarbeitergespräche fördern die Arbeitsqualität

Der Austausch mit Ihren Mitarbeiter*innen kann viele positive Effekte haben. Wie die vorliegende Studie zeigt, können regelmäßige Feedback-Termine die Arbeitsqualität verbessern. Die Beschäftigten, die ein Mitarbeitergespräch hatten, sind deutlich zufriedener mit ihrem Job, zeigen mehr Engagement und wollen eher im Betrieb bleiben. Zwei Drittel der Unternehmen nutzen heutzutage Zielvereinbarungen. Zu beobachten ist aber, dass diese nicht nur überwiegend für Führungskräfte, sondern auch zunehmend häufiger für alle Beschäftigten aufgesetzt werden. Das ist gut! Denn wie man sieht, stehen auch individuelles Leistungsfeedback sowie fixierte Zielvorgaben im positiven Zusammenhang mit der Arbeitsqualität.

Zufriedener und leistungsfähiger mit beruflicher Weiterbildung

Viele Unternehmen haben bereits erkannt, wie wichtig die Förderung der Mitarbeiter*innen ist. Das belegen die Zahlen: Immer häufiger, und zwar durchschnittlich siebenmal im Jahr nehmen Beschäftigte an beruflichen Weiterbildungen teil. Je höher das Ausbildungslevel ist, desto öfter wird ein Kurs belegt. Die Fortbildungsmaßnahmen machen Ihre Beschäftigten aber nicht nur kompetenter, sie erhöhen auch ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen. So einfach können auch Sie Team und Zusammenhalt stärken.

Zukunftsfähig dank strategischer Personalentwicklung

Mit Blick auf die Fachkräftesicherung gehört qualifiziertes und motiviertes Personal heute zu den wertvollsten Ressourcen eines Unternehmens.

Wie und in welchem Umfang fördern Sie Ihre Beschäftigten? Nutzen Sie alle möglichen Instrumente in der Personalentwicklung? Wie positiv sich solche Maßnahmen auch auf die Arbeitsqualität auswirken, belegen die Zahlen der repräsentativen Umfrage. Welche Berufsgruppen besonders häufig Weiterbildungen nutzen, wie lange Mitarbeitergespräche in der Regel dauern oder was Betriebe tun, wenn sie mit den Leistungen ihrer Beschäftigten unzufrieden sind, erfahren Sie detailliert im INQA-Monitor „Personalentwicklung und Weiterbildung“.

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