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 „KI ist nicht das abstrakte neue Ding!“

Beschäftigte von kleinen und mittleren Unternehmen müssen KI entzaubern, um die Technologie so selbstverständlich zu nutzen wie ein Laptop. Dabei können digitale Kompetenzen und das richtige Mindset helfen, meint Alice Greschkow, Projektreferentin für KI, Digitalisierung und Demographie beim Demographie Netzwerk e. V. (ddn*).

Frau Greschkow, Künstliche Intelligenz (KI) gilt als Schlüsseltechnologie. Warum setzen Unternehmen auf KI?

Mittelständische Unternehmen in Deutschland befinden sich in einem Wettbewerbsumfeld. Sie müssen technisch auf neuestem Stand sein, um national sowie international mitzuhalten. Künstliche Intelligenz spielt dabei eine zentrale Rolle. Die Technologie ist zwar per se nichts Neues. Aber die Entwicklung der selbstlernenden Algorithmen hat in den vergangenen Jahren derartige Fortschritte gemacht, dass unfassbare Effizienzsteigerungen erzielt werden können, beispielsweise in der Produktion. Deshalb setzen auch mittelständische Unternehmen KI ein.

Wo liegen die Chancen von KI insbesondere für KMU?

Unternehmen kämpfen mit Fachkräftemangel und Überalterung. Das ist auch im Demographie Netzwerk ein großes Thema. Personelle Engpässe lassen sich beispielsweise mit KI-Technologie lösen, indem bestimmte Tätigkeiten automatisiert werden. Das kann Aufwand, Zeit und Kosten sparen und Mitarbeiter*innen entlasten, wenn beispielsweise die Rechnungserstellung in der Buchhaltung automatisch erfolgt. Darüber hinaus kann es eine Stütze bei der Einhaltung von Zahlungsfristen sein. Im Marketing wiederum kann KI die Zugriffszahlen von Websites, aus der Social-Media-Kommunikation oder dem Newsletter ein Stück weit vorfiltern und analysieren. Die Marketingspezialist*innen nehmen dann lediglich die Interpretation und Auswertung vor. Arbeit wird effizienter!

Und welche Herausforderungen gibt es?

Besonders in den Regionen jenseits der urbanen Metropolen, in denen viele KMU sitzen, fehlen Expert*innen für Datenanalyse. Aber genau die braucht es, um Daten zu verifizieren und bearbeiten zu können sowie Lösungen passgenau in Unternehmen zu betreuen. Regionale Unternehmensnetzwerkesind für die Unternehmen der Schlüssel für die digitale Sensibilisierung von KMU. Hier können sich die Betriebe auch über niedrigschwellige KI-Lösungen austauschen. Mittlerweile gibt es verschiedene Anbieter, sowohl Großunternehmen als auch Start-ups, die Plug-and-play-Lösungen für KI und die Betreuung dafür anbieten.

Welche Vorbehalte gibt es bei Beschäftigten gegenüber KI?

Der technologische Fortschritt hat die Sorge um den Arbeitsplatz schon immer befeuert. Das ist bei KI nicht anders. Beschäftigte befürchten, dass ihre Ausbildung an Wert verliert. Dass sie von einem Roboter oder einer Maschine ersetzt werden. Und dass ihre Arbeitskraft durch Automatisierung so viel billiger wird, dass es sich für Unternehmen nicht mehr lohnt, sie weiter zu beschäftigen. Diese Gedanken kann man teilweise nachvollziehen. Bestimmte Berufe verändern sich durch KI derartig rasant, dass sie mit früheren Jobs nichts mehr zu tun haben. Das sehen wir in vielen Bereichen. Aber es geht beim Einsatz von KI nicht darum, dass plötzlich alle Arbeitsplätze verloren gehen. KI ersetzt nicht die Arbeit, sondern Mensch und Maschine werden in einem natürlichen Verhältnis zusammenarbeiten, genauso wie wir heute bereits mit unseren Smartphones arbeiten.

In welchen Bereichen müssen sich Mitarbeiter*innen weiterbilden/schulen?

Unterm Strich betrifft das Thema Weiterbildung/Weiterqualifizierung die ganze Belegschaft. Mitarbeiter*innen müssen vor allem selbstverständlicher mit KI-Anwendungen umgehen. KI ist nicht das abstrakte neue Ding! Es gilt, die Technologie und ihre Anwendungen zu entzaubern. So wie es für viele Beschäftigte zum Arbeitsalltag gehört, sich neue Computerprogramme anzueignen oder Teammeetings via Kollaborationssoftware durchzuführen. Ich kann mir vorstellen, dass wir in Zukunft mit KI ähnlich intuitiv umgehen werden. Schließlich sprechen viele Menschen schon heute wie selbstverständlich mit digitalen Sprachassistenzsystemen!

Welche Weiterbildungen sind besonders wichtig?

Wie bei jeder neuen Unternehmenssoftware geht es auch bei KI-Anwendungen um die Aneignung spezifischer Fachkenntnisse. Schafft sich ein Betrieb beispielsweise einen KI-gesteuerten Roboter an, müssen sich zunächst Datenspezialisten Wissen über die Funktionsweise, Steuerung und Wartung aneignen. Aber auch die Beschäftigten an der Maschine müssen sich natürlich mit dem KI-gesteuerten Verfahren auskennen. Führen Marketingmitarbeiter*innen eine KI-gestützte Analyse durch, ist ein Grundverständnis von KI wichtig. Die Menschen müssen begreifen, was da passiert. Digitale Kompetenzen sind mittlerweile in vielen Sparten gefragt.

Welche Fähigkeiten brauchen Teams, um mit KI positiv umzugehen?

Offenheit für Neues, Lernbereitschaft und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sind wichtig für Teams. Hinzu kommt ein weiterer Punkt: eine Sensibilisierung für den Umgang mit den eigenen Daten. Das sind Fähigkeiten, die auf jeden Fall in Zukunft noch an Relevanz gewinnen werden. Übrigens ist Lernbereitschaft nicht vom Alter abhängig!

Welche Schlüsselkompetenzen sind bei KI besonders wichtig?

Einerseits kann man von harten digitalen Kompetenzen sprechen. IT-Abteilungen, die mit KI arbeiten, brauchen ganz klar Expert*innen für Datenanalyse. Aber auch in den anderen Unternehmensbereichen ist ein allgemeines Verständnis von Algorithmen wichtig. Unterm Strich heißt das: Wer mit KI-Systemen Entscheidungen trifft, sollte verstehen, wie sie zumindest schematisch funktionieren, um Diskriminierungen vorzubeugen und beste Entscheidungen zu treffen.

Wir danken Ihnen sehr für das Gespräch.

* Das Demographie Netzwerk e. V. (ddn) ist ein bundesweites Netzwerk von Unternehmen für Unternehmen zur Gestaltung des demographischen Wandels und eines der INQA-Partnernetzwerke.

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