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„Al­ly­ship fin­det nicht im Stil­len statt“ Kein Stress mit dem Stress! – So beu­gen Be­schäf­tig­te vor Schwer­punkt KI in der be­trieb­li­chen Pra­xis Das sind die fünf Vor­zü­ge der Di­gi­ta­li­sie­rung in Klein­un­ter­neh­men

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Aktuelle und wichtige Themen in diesem Bereich
Das IN­QA Ho­me­of­fi­ce ABC: Fach­wis­sen für Füh­rungs­kräf­te und Be­schäf­tig­te Neu­es Tool "PY­THIA Au­to­mo­ti­ve" für stra­te­gi­sche Per­so­nal­pla­nung in der Au­to­mo­bil­bran­che Stim­men aus der KMU-Welt: Tipps für ei­ne wi­der­stands­fä­hi­ge Un­ter­neh­mens­kul­tur Di­gi­ta­li­sie­rung in der Pfle­ge: 8 Er­kennt­nis­se für Un­ter­neh­men
Betriebliche Sprachförderung: So unterstützen Sie Migrant*innen
  • Migrant*innen brauchen gute Deutschkenntnisse, um sich in Beruf und Alltag gut zurechtzufinden.
  • Sprachförderung leicht gemacht: Neben fachspezifischen Sprachkursen gibt es viele niedrigschwellige Angebote und Anlaufstellen, die beim Lernen helfen.
  • Mit diesen Tipps können Sie Ihre ausländischen Beschäftigten beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen und ihnen den Einstieg in den Beruf erleichtern.

Sprachförderung ist enorm wichtig, um Menschen mit Migrationshintergrund schnell und gut in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Als Führungskraft brauchen Sie einen Überblick über mögliche Maßnahmen, um Ihre neuen Beschäftigten wirkungsvoll zu unterstützen. Erste Anlaufstelle für Fördermaßnahmen des Bundes ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Dort finden Sie Informationen zu verschiedenen Möglichkeiten und Stufen des Spracherwerbs. Auszubildende mit einem Migrationshintergrund haben einen Anspruch auf einen Berufssprachkurs (BKS). Neben offiziellen Sprachkursen für den Erwerb fachspezifischer Deutschkenntnisse reichen die Angebote von Sprachlernportalen und Apps bis hin zu kreativen Lösungen in Betrieben. Oft sind es kleine individuelle Hilfestellungen wie zum Beispiel Nachhilfe durch pensionierte Lehrer*innen und engagierte Kolleg*innen, Sprachtandems oder Vokabelhausaufgaben, die zum Erfolg führen.

Diese Tipps zur Sprachförderung helfen im Alltag

Sprachen funktionieren über Hören, Sehen und Sprechen. Nach und nach wächst das Sprachverständnis. Für den Alltag gibt es jede Menge Tipps und Tricks, die zugewanderten Menschen beim Deutschlernen helfen:

Vokabelheft führen

Ermutigen Sie Ihre Beschäftigten, sich neue Wörter aufzuschreiben, die ihnen im Alltag begegnen. Ganz nebenbei erweitern sie ihren Wortschatz, indem sie sich die Wörter regelmäßig anschauen.

Post-its nutzen

Kleine Haftzettel eignen sich hervorragend dafür, um eine Fremdsprache zu erlernen: Vokabeln für wichtige Gegenstände in der Wohnung werden auf Klebezetteln an diesen wichtigen Gegenständen angebracht. So sind diese Wörter täglich präsent und prägen sich leichter ein.

Medien auf Deutsch umstellen

Animieren Sie Ihre Mitarbeiter*innen, Zeitungen, Radio oder Fernsehen in deutscher Sprache zu nutzen. Das ist zwar anstrengend, fördert aber das Hör- und Leseverständnis.

Mut machen

Fehler sind erlaubt. Ermutigen Sie die „Neuen“, so viel wie möglich auf Deutsch mit Muttersprachler*innen zu sprechen – auch wenn sie sich unsicher fühlen.

Am Ball bleiben

Eine Sprache lernt niemand über Nacht, doch mit einer kleinen täglichen Übungen lassen sich gute Fortschritte erzielen.

Interne Wissensvermittlung

Bei Schwierigkeiten und Verständnisfragen, zum Beispiel in der Berufsschule, kann es helfen, wenn sich Kolleg*innen oder die Geschäftsführung Zeit nehmen und diese Inhalte noch einmal erklären.

Unternehmenssprache Deutsch

Nicht auf Englisch ausweichen: Wenn im Betrieb alle ausschließlich Deutsch sprechen, unterstützen sie die neuen Kolleg*innen beim Spracherwerb und beschleunigen zugleich die Integration.

Netzwerke vor Ort

Synergien nutzen: Schließen Sie sich mit anderen Betrieben aus der Umgebung zusammen, die Geflüchtete beschäftigen, und bieten sie gemeinsam Sprachfördermaßnahmen an. So lernt es sich leichter.

Sprachförderung digital: Deutschkurse im Netz und per App

Der Markt der Online-Sprachkurse und Sprach-Apps ist in den vergangenen Jahren vielfältiger geworden und so gibt es auch im Netz zahlreiche Wege für Migrant*innen, um Deutsch zu lernen. Sie sind kein Ersatz für berufsbezogene Deutschkurse, können aber beim Lernen helfen. Folgende Anlaufstellen und Apps bieten kostenlose Sprachförderung:

Digitales Lernen über Deutsche Welle

Neben einem Kursfinder und einem Einstufungstest können sich die Menschen hier auf verschiedenen Niveaustufen bewegen, um kostenlos Deutsch zu lernen – per E-Learning am Computer, mit Videos, Audios und Podcasts oder ganz klassisch mit Arbeitsblättern zum Ausdrucken.

Der Deutschtrainer des Goethe-Instituts

Über die Deutschtrainer-App des Goethe-Instituts können Lernende die Sprache kostenlos erlernen und ihren Wortschatz trainieren – mit kurzen Onlineübungen für verschiedene Berufsfelder und Übungen auf verschiedenen Sprachniveaus.

Onlineportal und Apps Busuu

Bei Busuu können Lernende Deutsch via Website oder mobile Apps lernen. Vorteil: Die Betreiber setzen auf Tandem-Lernpartnerschaften, die sich in der Community bilden sollen. Für die Basisfunktionen reicht die kostenlose Anmeldung, während die Freischaltung aller Funktionen kostenpflichtig ist.

Lernportal Duolingo

Das Lernportal ist kostenlos und setzt auf interaktive Übungen. Es beinhaltet Grammatik-Regeln und dient der Erweiterung des Wortschatzes. Vorteil: Die Lektionen passen sich dem individuellen Lernstil an.

Videos und Tutorials bei YouTube

Ob Vokabeln, Wortschatz, Grammatik oder Dialoge üben: Auf YouTube finden Anfänger*nnen und Fortgeschrittene eine große Auswahl an Videos und Tutorials zum Deutschlernen.

Durch Sprachförderung gelingt die Integration im Betrieb

Die Praxis zeigt: Viele Arbeitgeber*innen unterstützen ihre Auszubildenden beim Erlernen der deutschen Sprache, um den Einstieg in den Beruf und die Integration in die Belegschaft zu erleichtern. Das ist wichtig, denn die deutsche Sprache ist für viele Sprachschüler*innen eine echte Herausforderung.

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